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Tussenhausen

10.11.2018

Rosskur für den Rasen des SV Tussenhausen

Der SV Tussenhausen lässt die Planierraupen anrollen. Das Hauptspielfeld wird nun saniert.
Bild: Alf Geiger

Der A-Klassist SV Tussenhausen erneuert sein Hauptspielfeld – und muss deshalb in der kompletten Rückrunde auswärts ran. In Oberrieden gibt es etwas Neues – auf der Trainerbank.

Mit 0:2 hat der A-Klassist SV Tussenhausen vergangenes Wochenende sein erstes Auswärtsspiel in dieser Saison verloren. Weil es zugleich das erste Spiel in der Rückrunde war, könnte man auf den Gedanken kommen, der SVT führte die Auswärtstabelle der A-Klasse Allgäu 2 an. Mitnichten, denn das Spiel beim FC 98 Auerbach/ Stetten war nämlich auch das erste Spiel auf fremdem Platz in dieser Spielzeit. Der Grund: Das Spielfeld in Tussenhausen wird komplett saniert, das Sportheim wird außerdem erweitert.

Aufgrund dieser Baumaßnahmen hatte der SV Tussenhausen vor der Saison die übrigen Vereine aus der A-Klasse darum gebeten, die komplette Vorrunde auf dem Heimplatz ausspielen zu dürfen, um in der Rückrunde dann auswärts antreten und die Platzsanierung angehen zu können. „Dass wir jetzt so früh schon anfangen, hatten wir eigentlich nicht geplant. Aber das Wetter spielt gut mit“, sagt SVT-Vorsitzender Dominikus Beggel. Ob die Arbeiten bis zur neuen Saison fertiggestellt sind, ist damit aber nicht gesichert. Denn parallel zum Spielfeld wird auch am Sportheim gebaut – vieles in Eigenregie. „Sonst kriegt man das nicht hin“, sagt Beggel, der die Arbeiten auch als Möglichkeit der Identifikation mit dem Verein sieht. „Jeder soll ein Teil des Baus werden.“ Der Kabinenanbau am Sportheim soll bis Februar abgeschlossen sein, beim Spielfeld dauert es länger. Hier peilt Beggel Juli an.

In der laufenden Saison muss der SV Tussenhausen nun also immer auswärts ran. Am Sonntag geht es für den Tabellensechsten nach Mindelheim zu Türkiyemspor (4.).

Der SV Oberrieden muss sich einen neuen Trainer suchen

Auch in Oberrieden hat sich etwas getan, allerdings personeller Natur: Michael Lutzenberger hat Anfang der Woche sein Traineramt abgegeben: „Die jüngsten Auftritte waren nicht mehr so, wie ich es mir vorstelle. Ich habe gemerkt, dass der Mannschaft ein neuer Wind guttun würde“, sagt Lutzenberger gegenüber der MZ. Seit 2015 war er Trainer des SVO, im vergangenen Jahr musste er den Abstieg aus der Kreisklasse hinnehmen. „Wir sind im Guten auseinandergegangen“, sagt Lutzenberger. Dieses gute Verhältnis wollte er nicht zunichte machen, indem er an seinem Stuhl kleben bleibt und damit die sportlichen Ziele gefährdet: „Ich habe mir vorgenommen, am Sonntag nach Eppishausen zu fahren und meine Jungs anzufeuern.“ Dann werden „seine“ Jungs interimsmäßig von Kapitän Rainer Holzhey betreut.

Kreisligisten sind alle auswärts dran

Allesamt auswärts ran müssen die heimischen Kreisliga-Vertreter. Die mit Abstand schwerste Hürde hat dabei Schlusslicht FSV Dirlewang vor sich. Die Mannschaft von Interimstrainer Bernd Perzewski gastiert beim Tabellenführer TSV Ottobeuren. Satte 31 Punkte trennen die beiden Mannschaften in der Tabelle. Die Hoffnungen auf einen Punktgewinn dürften bei den Dirlewangern nicht zuletzt wegen der vier Niederlagen in Folge äußerst gering sein.

Der TSV Mindelheim sollte beim ASV Fellheim tunlichst gewinnen, um die Winterpause nicht auf einem Abstiegsplatz verbringen zu müssen. Mut gemacht hat zuletzt der 2:1-Heimsieg gegen den SVO Germaringen. Nun gilt es, darauf aufzubauen – und gegen den direkten Konkurrenten zu punkten. Auch die SG Amberg/Wiedergeltingen ist nach vier Niederlagen in Folge nun in der gefährlichen Zone angekommen. Beim TV Woringen (9.) gilt für das Team um Torjäger Lukas Zink – ähnlich wie beim TSV Mindelheim: „Verlieren verboten.“ Sorgen dieser Art kennen sie in Kammlach nicht. Das Team von Trainer Manuel Neß marschierte im „goldenen Herbst“ von Sieg zu Sieg und zwischenzeitlich an die Tabellenspitze. Selbst, als diese durch die Niederlage in Woringen wieder abgegeben werden musste, ließ sich das Team nicht aus der Ruhe bringen – und legte einen 1:0-Sieg gegen Legau nach. Am Sonntag nun geht es nach Germaringen.

In der Kreisklasse will Markt Wald etwas gutmachen

Im Kampf um die „Weihnachtsmeisterschaft“ stehen sich am Sonntag der Spitzenreiter SV Oberegg und der TSV Kirchheim (2.) im Fernduell gegenüber. Während die Kirchheimer im Sportpark den SVS Türkheim (4.) zum Spitzenspiel erwarten, hat es der SV Oberegg mit seinem Gastspiel beim TSV Markt Wald (12.) vermeintlich leichter. Doch der Aufsteiger ist mit Vorsicht zu genießen. Gerade eben haben die Staudenkicker ihre Niederlagenserie über fünf Spiele mit einem starken 3:0-Sieg beim TSV Mittelneufnach beendet. Zudem haben die Markt Walder gegen Oberegg noch einiges gutzumachen. Denn im Hinspiel kamen sie mit 0:7 unter die Räder – die höchste Pflichtspielniederlage seit siebeneinhalb Jahren.

In Eggenthal kommt es zum Kellerduell: Das Schlusslicht empfängt den Vorletzten aus Schöneberg. Drei Punkte trennen die beiden Teams. Und mit einem Schöneberger Sieg könnte der „Durchmarsch“ des SV Eggenthal von der Kreisliga in die A-Klasse deutliche Konturen annehmen.

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