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Schießen

27.02.2019

Salgens Durchmarsch am Schießstand

Salgener Meisterschützen (von links): Mannschaftsführer Alois Lampert, Josef Scholz, Armin Wörishofer, Rainer Frei, Hildegard Lampert und Christian Abbold (Bernhard Lutz fehlt auf dem Bild).
Bild: Lampert

Aufsteiger Edelweiß Salgen macht in der Luftpistolen-Schwabenliga sein Meisterstück. Die Luftgewehr-Schützen aus Mindelau müssen in die Verlängerung.

Für die Luftgewehrschützen von Frohsinn Mindelau geht es in die Verlängerung. Die Mannschaft um die neue Bezirksschützenkönigin Lena Klaus muss in den Relegationswettkampf, um sich dort einen Platz in einer der beiden zukünftigen Schwabenligen zu ergattern. Diesen Umweg müssen die Luftpistolenschützen von Edelweiß Salgen nicht nehmen: Sie haben sich als Aufsteiger den ersten Platz in der Schwabenliga Nord gesichert und sind damit sicher in der höchsten Liga Schwabens dabei. Vielleicht ja sogar in der Bayernliga...

Luftgewehr

Schwabenliga Mitte Die Chance war minimal, dennoch hofften die Mindelauer Luftgewehrschützen natürlich auf einen perfekten Heimwettkampf. Dieser hätte zwei Mindelauer Siege und zwei Niederlagen von Tell Tronetshofen-Willmatshofen benötigt, um für Mindelau wirklich perfekt zu sein. Nur das nämlich hätte die direkte Qualifikation für die Schwabenliga für die kommende Saison bedeutet.

So aber gewann Mindelau zwar den ersten Wettkampf gegen Schlusslicht SG Klosterlechfeld klar mit 4:1, musste sich dann aber dem Tabellenführer FSG Römerturm Aufkirch klar mit 0:5 geschlagen geben. Gleichzeitig besiegte Tronetshofen nach seiner 0:5-Auftaktniederlage gegen Aufkirch den Tabellenletzten SG Klosterlechfeld mit 4:1 – und sicherte sich den vierten Rang in der Abschlusstabelle. Sicher in der Schwabenliga ist die Schützenlust Amberg. Sie beendete den Rundenwettkampf in der Schwabenliga Mitte als Zweiter.

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Damit nehmen die Amberger am Schwabenfinale (16. März in Kempten) teil. Für Mindelau geht es nun im Relegationswettkampf am 10./11. Mai in Laupheim darum, sich gegen weitere fünf Schwabenligisten und drei BOL-Siegern durchzusetzen und einen der vier restlichen Plätze für die Schwabenliga zu sichern.

Luftpistole

Schwabenliga Nord Eine beeindruckende Saison liegt hinter den Edelweiß-Schützen aus Salgen. Der Aufsteiger machte in der Nord-Gruppe sein Meisterstück – obwohl er sich im letzten Wettkampf der Saison eine 2:3-Niederlage gegen den bis dato Tabellenletzten SV Attenhofen 2 leistete. Da aber auch Verfolger Welden just an diesem Tag gegen Attenhofen 2 verlieren sollte, blieb es bei der Konstellation, die Salgen am Ende oben sah: Zwar waren Salgen und Welden punktgleich (16:8), doch im Schnitt schossen die Salgener 13 Ringe mehr.

Mannschaftsführer Alois Lampert ist mächtig stolz auf seine Mannschaft. „Als Zugabe fahren wir am 17. März zum Schwabenfinale nach Kempten und am 7. April nach München zum Aufstiegskampf zur Bayernliga. Einmal einen Aufstiegskampf zur Bayernliga zu schießen ist schon was Besonderes“, sagt Lampert.

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