Radsport

27.09.2016

Schmeisers Triple in Mindelheim

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Jonas Schmeiser hat den obersten Podestplatz in Mindelheim gepachtet: Der Fahrer des RSC Kempten gewann zum dritten Mal in Folge das Altstadtkriterium.
Bild: Axel Schmidt

Der Fahrer des RSC Kempten gewinnt zum dritten Mal in Folge das Altstadtkriterium. Für Heimsiege sorgten die Special Olympics, wo es auch eine kuriose Siegerehrung gab.

Es ist mittlerweile „sein“ Rennen: Jonas Schmeiser vom RSC Kempten gewann am Sonntagabend zum dritten Mal in Folge das Altstadtkriterium in Mindelheim. Hatte er im vergangenen Jahr noch einen Teamkollegen als Helfer, so musste sich Schmeiser diesmal alleine durchschlagen. „Auf der Zielgeraden musste ich diesmal immer ’all-in’ gehen. Das tat dann schon weh, aber ich hatte gute Beine“, sagte Schmeiser nach der Siegerehrung.

Das Mindelheimer Rennen liege ihm einfach. „Ich habe einen guten Antritt aus der Kurve heraus. Den kann ich hier immer ganz gut ausspielen“, sagte der Sieger des 26. Altstadtkriteriums. Er verwies im Hauptrennen Timon Loderer und Fabian Danner (beide Team Erdgas Schwaben) auf die Plätze zwei und drei. Das Trio vom Velo Club Mindelheim um Michael Vogel (10.), Michael Thumann (14.) und Benjamin Herden (23.) zeigte im gut besetzten Teilnehmerfeld eine solide Leistung.

Bei den Special Olympics herrschte die beste Stimmung

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Für die „Heimsiege“ waren einmal mehr die Special Olympics zuständig, die Rennfahrer mit geistiger Behinderung. Anton Schuster gewann das Rennen über 5,5 Kilometer der Leistungsklasse 1. „Es ist super gelaufen. Vom Start weg habe ich geführt“, sagte der Westernacher. Auch in der Leistungsklasse 2 über dieselbe Distanz stand am Ende ein Fahrer im gelben VC-Trikot ganz oben: Dominic Schwayer gewann hier.

Den dritten Erfolg für die Mindelheimer Fahrer, die für den Velo Club Mindelheim und die Unterallgäuer Werkstätten fuhren, holte sich über die 11-Kilometer-Distanz Erhard Fischer in der LK 2. In der LK 1 kam es zum erwarteten Duell zwischen Lokalmatador Matthias Dangl und David Pancke (FVSO Hochrhein). Dies ging diesmal an Pancke. „Es war ein richtiger Kampf, aber ich bin auch mit Platz zwei zufrieden“, sagte Dangl. „Jetzt geht’s dann erst einmal ein bisschen zum Feiern.“

Stichwort feiern: Oguzhan Tasyumrule von der Lebenshilfe Ostallgäu stellte die Verantwortlichen vor ungewollte Probleme. Sein Name tauchte in den Ergebnislisten bei der Damenkonkurrenz auf. Erst bei der Siegerehrung stellte sich der Fehler heraus – und wurde letztlich dadurch ausgebügelt, dass Tasyumrule den Pokal des Zeitplatzierten behalten durfte.

Steffen Rasch holt Platz zwei für die Velo-Club-Senioren

Feiern konnte auch Steffen Rasch. Der Fahrer des Velo Club Mindelheim lieferte sich im Seniorenrennen mit Heiko Gericke vom SSV Ulm einen spannenden Kampf um den Sieg. Den holte sich letztlich der Ulmer, Rasch landete auf dem zweiten Platz.

Insgesamt zeigte sich Rennsportleiter und Organisator Josef Hämmerle mit dem Altstadtkriterium in diesem Jahr rundum zufrieden: Die sportlichen Ergebnisse passten, das Wetter hätte herrlicher nicht sein können und auch die Mindelheimer säumten die Strecke, wie lange nicht mehr. „So viele Zuschauer habe ich das ganze Jahr bei keinem Rennen gesehen“, sagte Hämmerle.

Selbst die beiden Stürze, beim Schülerrennen und beim Hauptrennen, gingen glimpflich ab. Zwar mussten die Fahrer das Rennen beenden, doch ernsthaft verletzt wurde laut Hämmerle keiner.

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