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Leichtathletik

25.07.2019

Schnelle Medaillensammlerin aus Türkheim

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2 Bilder
Wieder Augsburg, wieder Rosenaustadion, wieder eine Medaille: Irina Gorr (links) gewann bei den bayerischen Meisterschaften der Männer und Frauen über ihre Paradedisziplin die Silbermedaille – hinter Lena Lipp (Mitte) und vor Leila Killian (rechts).
Bild: Iris Zacher

Seit dieser Saison startet die Kaufbeurerin Irina Gorr für den TV Türkheim. Nun ist die Sprinterin wieder zu zwei Top-Platzierungen über 400 Meter gelaufen.

Sie ist schnell, sehr schnell: Irina Gorr gehört zu den besten Läuferinnen über die langen Sprintdistanzen in Bayern. Das bewies die 22-jährige Kaufbeurerin, die seit diesem Jahr für den TV Türkheim startet, einmal mehr eindrucksvoll.

Nachdem sich Irina Gorr vor wenigen Wochen in Augsburg bereits den schwäbischen Meistertitel über die 400-Meter-Distanz gesichert und die 4 x 400 Meter-Staffel des TV Türkheim zur Allgäuer Meisterschaft geführt hatte, wollte sie nun auch bei der Verteilung der Medaillen über die 400 Meter bei den bayerischen Meisterschaften ein Wörtchen mitreden.

In zwei Altersklassen zwei Silbermedaillen geholt

Das gelang der Langsprinterin eindrucksvoll: Gleich zwei Silbermedaillen konnte Gorr nach den bayerischen Meisterschaften für sich verbuchen. Die erste von beiden holte sie sich bei den bayerischen Meisterschaften der Männer und Frauen im traditionsreichen Rosenaustadion in Augsburg. Hier musste sie sich im 400-Meter-Finale nur Lena Lipp von der LAG Mittleren Isar geschlagen geben. Bei wechselnden Winden erkämpfte sich Gorr in 58,19 Sekunden den zweiten Platz. Bei den bayerischen Meisterschaften der U23-Junioren in Regensburg erwischte Gorr einen perfekten Wettkampftag. Sie absolvierte die 400 Meter in starken 57,80 Sekunden. Damit stellte sie nochmals eine neue persönliche Bestzeit auf, die allerdings nicht ganz zum Sieg reichen sollte. Einzig Julia Stuhler vom TSV Schwabmünchen war schneller, sodass Gorr eine weitere Silbermedaille in Empfang nehmen konnte.

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Ein Türkheimer beißt auf die Zähne

Neben Gorrs Silbermedaillen fand auch eine Goldmedaille den Weg nach Türkheim: Matthias Weidinger wurde Bayerischer Fünfkampf-Meister der Senioren. In Aichach zeigte der Türkheimer nicht nur tolle Leistungen, sondern auch ein großes Kämpferherz. Mit 5,37 Metern im Weitsprung und 37,68 Metern im Speerwurf startete der 36-jährige Mehrkämpfer in der Altersklasse M35 gleich mit zwei neuen Bestmarken in den Wettkampf. Einen Dämpfer musste Weidinger dann beim 200-Meter-Lauf hinnehmen. Hier knickte er während des Rennens um und büßte dadurch Zeit und Punkte ein (28,53 Sekunden).

Ans Aufgeben aber dachte Weidinger nicht. Unter Schmerzen trat der Türkheimer noch zum Diskuswurf und dem abschließenden 1500-Meter-Lauf an. Die 25,98 Meter im Diskus lagen zwar weit hinter den Erwartungen – hier liegt seine persönliche Bestweite bei 33,05 Metern –, doch angesichts der Verletzung war es überhaupt erstaunlich, dass Weidinger bis zum Ende durchhielt.

Den abschließenden 1500-Meter-Lauf absolvierte er in 6:06,76 Minuten und belohnte sich damit sogar mit einer Goldmedaille. Denn die 1920 Punkte reichten zur bayerischen Meisterschaft im Fünfkampf der Altersklasse M35. Er verwies Tobias Gröbl (1756 Punkte) und Michael Hagl (1593), beide von der LG Zusam, auf die Plätze zwei und drei.

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