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Fußball

25.05.2016

Selbstbewusst ins erste Endspiel

Seit zwei Jahren ist Celalettin Cetin Trainer des SV Oberegg. In dieser Zeit hat er den SVO zu einem Topteam in der Kreisklasse Allgäu 2 geformt. Nun könnte sein Team mit dem Aufstieg in die Kreisliga die starke Saison krönen.
Bild: Michael Lindemann

Der SV Oberegg will am Donnerstag den ersten Schritt in Richtung Kreisliga machen. Den Gegner hat Trainer Celalettin Cetin bereits beobachtet – und warnt vor einem Spieler

Im vergangenen Jahr schrammten die Kicker des SV Oberegg noch haarscharf an der Teilnahme zur Aufstiegsrelegation vorbei. Am letzten Spieltag hätte der Mannschaft von Trainer Celalettin Cetin ein Punkt im Heimspiel gegen den direkten Verfolger SV Stöttwang gereicht, um Platz zwei zu sichern. Doch am Ende hieß es 0:1 – und Stöttwang spielte wenige Wochen später in der Kreisliga.

Heuer nun waren die Oberegger neben Meister SV Schöneberg das Maß der Dinge in der Kreisklasse Allgäu 2 und hatten den zweiten Platz bereits zwei Spieltage vor dem Saisonende sicher. Nun kommt also die Zugabe: Im ersten Spiel der Aufstiegsrelegation zur Kreisliga wartet am Donnerstag um 17 Uhr in Pforzen der Vizemeister der Kreisklasse Allgäu 3, der 1. FC Biessenhofen-Ebenhofen.

Der im Vorjahr neu gegründete Verein, zu dem sich der FC Ebenhofen und der TSV Biessenhofen zusammengeschlossen hatten, konnte in der abgelaufenen Saison die Fusion auch sportlich nutzen. Schloss der FC Ebenhofen die Vorsaison in der Kreisklasse noch als Neunter ab, wurde der TSV Biessenhofen zwar Meister – allerdings in der B-Klasse Allgäu 7. Nun also haben beide Klubs ihre Kräfte im Fußballbereich gebündelt und stellen für den SV Oberegg eine echte Hürde dar.

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„Ich habe die Mannschaft einmal gesehen“, sagt Obereggs Trainer Celalettin Cetin. Er charakterisiert den 1. FC Biessenhofen-Ebenhofen als sehr spielstarke, lauffreudige und athletische Mannschaft. Mit einer echten Waffe im Sturm: Benjamin Maier, der in der vorangegangenen Saison noch 25 Tore für den BSK Olympia Neugablonz in der Bezirksliga Süd erzielt hatte, ist der treffsicherste Stürmer des Fusionsvereins. 29 Saisontore hat er in der Kreisklasse Allgäu 3 erzielt. „Es wird ein interessantes Spiel, bei dem die Tagesform entscheidet“, glaubt Cetin. Zumal auch der SV Oberegg mit Christian Faulstich (16 Tore), Stefan Linder und Daniel Rothärmel (je zehn) über ein offensivstarkes Trio verfügt.

Das Selbstbewusstsein dürfte bei beiden Mannschaften hoch sein. Während die Ostallgäuer ihre letzten drei Saisonspiele gegen Teams aus dem unteren Mittelfeld klar für sich entscheiden konnte, feierte der SV Oberegg Siege gegen den Meister SV Schöneberg (3:0) und gegen den Lokalrivalen FSV Dirlewang (2:0). „Die Jungs haben sich diese Relegation verdient. Sie waren über die ganze Saison oben dran und haben so viele Rückschläge weggesteckt“, lobt Cetin die Moral seiner Mannschaft: „Egal, wer auf dem Platz steht – alle sind positiv und locker.“ Mit dem wiedergenesenen Stürmer Andreas Schorer, der in den letzten beiden Saisonspielen nach langer Verletzungspause wieder an den Ball trat, hat Cetin zudem ein Ass im Ärmel. Sollte der SV Oberegg am Donnerstag in Pforzen als Sieger vom Platz gehen, wartet im endgültigen Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Kreisliga der Sieger der Partie TSV Lautrach-Illerbeuren – SG Kleinweiler-Wengen, die am Donnerstag parallel in Haldenwang ausgetragen wird. Ort und Zeit stehen zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.

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