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Eishockey

23.05.2020

So stellt sich der Kader des ESV Kaufbeuren bislang auf

Im Kader des ESV Kaufbeuren hat sich einiges geändert – manche Spieler sind geblieben, andere haben den Klub verlassen. Und bei einigen Akteuren steht diese Entscheidung noch aus. Ebenso offen ist, welche Neuzugänge die Joker präsentieren.
Bild: Mathias Wild, Montage: Jana Moog

Plus Die Kaderplanung des ESV Kaufbeuren läuft auf Hochtouren. Geschäftsführer Michael Kreitl sagt, wie die offenen Positionen besetzt werden sollen. Der erste Neuzugang kommt dabei aus Memmingen.

Die Corona-Pandemie erschwert auch im Mai die Arbeit von Michael Kreitl. Der Geschäftsführer des ESV Kaufbeuren ist damit beschäftigt, den Kader für die kommende DEL2-Saison zusammenzustellen – und das, obwohl feste Aussagen bezüglich sportlicher Wettbewerbe in der nahen Zukunft derzeit fast unmöglich sind. Fest steht aber bereits jetzt, dass sich der Kader verändert hat – und sich noch weiter verändern wird. Am Donnerstag vermeldete der DEL2-Klub seinen ersten externen Neuzugang: Vom Oberligisten ECDC Memmingen kommt Stürmer Fabian Voit. Zudem wurden in den letzten beiden Wochen Verträge von wichtigen Spielern verlängert. Bei der Besetzung der noch offenen Kaderstellen gilt es, auf die Ü23-Regelung zu achten (siehe unten).

Torhüter Auf dieser Position ist alles geklärt. Stefan Vajs und Jan Dalgic besitzen beide Verträge für die kommende Spielzeit.

Abwehr Diese Stellen sind offen: In der Verteidigung geht es noch um drei Positionen. Da wäre einmal eine Stelle, die mit einem Ü23-Spieler besetzt werden soll. Sie wäre der einzig verbliebene Platz für Verteidiger und Kapitän Julian Eichinger. Noch ist hier aber kein Vertrag unterschrieben. Zudem ist noch eine Position frei, die an einen Unter-21-jährigen Fördervertrag-Spieler vergeben werden kann. Diese Stelle wird vermutlich mit einem jungen Talent aus dem DNL-Team des ESVK besetzt. Unklar ist, wie es mit Simon Mayr weitergeht. Der 25 Jahre alte Verteidiger hinterließ 2019/20 keinen guten Eindruck, wurde dann im Herbst nach Riessersee verliehen. Mayr hat für 2020/21 aber noch einen Vertrag.

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Was passiert mit Jan Bednar?

ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl deutete zuletzt schon an, in diesem Punkt nach Lösungen zu suchen. Offen ist derzeit noch die Zukunft von Jan Bednar. Fix für die Abwehr eingeplant sind Fabian Koziol, Florin Ketterer, Alexander Thiel und Denis Pfaffengut.

Sturm Fünf Plätze sind derweil noch im ESVK-Sturm frei. Zwei davon werden an Ausländer gehen. „Wir suchen in erster Linie nach einem zweiten Kontingent-Center neben Branden Gracel“, erklärt Manager Michael Kreitl. Diesbezüglich stehe Kreitl auch in sehr engem Austausch mit dem künftigen ESVK-Trainer Rob Pallin. Ebenfalls von Bedeutung ist die Besetzung des Mittelstürmers in der dritten Reihe. Diesen Platz nimmt nun zur kommenden DEL2-Saison Fabian Voit ein. Seit Donnerstag ist nämlich klar, dass der Stürmer vom Oberligisten ECDC Memmingen an die Wertach kommt. In der vergangenen Saison war der 23-Jährige der zweitbeste Scorer der Memminger.

Verlängert Daniel Oppolzer seinen Vertrag?

Genau wie auf dieser Position ist auch für einen weiteren Außenstürmer eine Ü23-Stelle vorgesehen. Dabei könnte es sich um Routinier und Publikumsliebling Daniel Oppolzer handeln – bei ihm steht eine Vertragsverlängerung ebenso wie bei Jonas Wolter noch aus. Ein weiterer Außenstürmer (aus dem eigenen Nachwuchs) soll einen U21-Fördervertrag erhalten. Somit deutet derzeit einiges darauf hin, dass die Joker mit nur drei echten Neuzugängen in das nächste Jahr gehen werden. Ein Vierter käme hinzu, sollte sich Kaufbeuren noch von Verteidiger Simon Mayr trennen. Fest steht, dass ESVK-Trainer Pallin zur neuen Saison neben Gracel auf die Dienste von Sami Blomqvist, Joey Lewis, Max Lukes, Tobias Wörle, Markus Schweiger und Florian Thomas zählen kann.

Abgänge Sicher ist, dass nach derzeitigem Stand zehn Spieler aus dem Kader der vergangenen Saison nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Der jüngste Abgang ist Philipp de Paly, der für zwei Jahre beim Oberligisten ECDC Memmingen unterschrieb (Lesen Sie hier: Michael Kreitl verteidigt seine Kaderplanung beim ESV Kaufbeuren). Ossi Saarinen und Max Schmidle beendeten ihre Eishockey-Karriere, Jere Laaksonen will weiter in Deutschland Eishockey spielen. Offen ist daneben die sportliche Zukunft von Calvin Pokorny, Valentin Gschmeißner, Leon Kittel, Ilya Sharipov, Louis Latta und Antti Kerälä. Der einzige verbliebene Finne im ESVK-Kader ist damit Sami Blomqvist. (wes, gig)

Diese neue Regel gilt für Ü23-Spieler

Im Zuge der Nachwuchsförderung im deutschen Eishockey-Sport dürfen in der kommenden DEL2-Saison pro Team und Spiel nur noch 15 Akteure eingesetzt werden, die älter als 23 Jahre sind (Ü 23) – zwei weniger als in der vorherigen Saison. Hinzu kommen vier Spieler, die unter 24 Jahre alt sind (U 24). Diese Beschränkung ist Teil eines Stufenplans, den die deutschen Eishockey-Ligen und deren Vereine vor zwei Jahren vereinbarten.

Sollte ein Verein seinen Spielberichtsbogen vollständig besetzen wollen, müssen zudem zwei weitere Spieler unter 21 Jahren im Kader stehen und einen sogenannten Fördervertrag unterschrieben haben. Maximal können somit 21 Akteure pro Spiel eingesetzt werden.

Es steht jedoch jedem Verein frei, das Ü 23-Kontingent überzuerfüllen. Die überzähligen Spieler müssten dann aber auf der Tribüne Platz nehmen. Jüngere Spieler dürfen derweil auch Plätze der älteren Akteure einnehmen. (wes)

Lesen Sie hier:

Kaufbeurens neuer Trainer will mit harter Arbeit nach oben

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