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28.03.2015

„Thannhausen ist eine Wundertüte“

TSV Mindelheim will auswärts punkten. Der Gegner scheint unberechenbar

Mit dem Spiel gegen den SVO Germaringen am vergangenen Wochenende war der Mindelheimer Trainer, Marcus Eder, überhaupt nicht zufrieden. „Wir müssen gegen die TSG Thannhausen so ziemlich alles besser machen, als im letzten Spiel“, sagt der 42-Jährige. Dabei hatte sein Team den direkten Konkurrenten aus Germaringen nach einem Tor von Sebastian Schwegle mit 1:0 geschlagen und somit wertvolle Punkte im Kampf um den Nichtabstieg gesammelt. Vier Punkte Vorsprung bei einem Spiel weniger hat der TSV Mindelheim nun als Tabellenelfter auf den Relegationsplatz 13. Mit Thannhausen dürfte am Samstag allerdings ein anderes Kaliber warten, als noch in der Vorwoche. Der kommende Gegner steht mit 31 Punkten auf Platz acht der Bezirksliga Schwaben Süd, ist gleichzeitig aber auch eines der inkonstantesten Teams der Liga. Neun Siegen stehen nämlich auch sieben Niederlagen bei einem Torverhältnis von 35:31 gegenüber. „Seit ihrem Abstieg hatten sie viele Abgänge. Thannhausen ist eine Wundertüte“, findet Marcus Eder. Auch weil der Gegner ein sehr junges Team habe, seien sie schwer einzuschätzen. Trotzdem glaubt Eder, dass ein Sieg für sein Team herausspringt. „Wir können in der Liga jeden schlagen, wenn wir unser ganzes Potenzial abrufen“, erklärt er.

Unter der Woche habe man gut trainiert, auch wenn es noch dauern würde, bis er der Mannschaft seine Spielidee eingepflanzt hat. Ziel sei es zunächst auch, die Spieler, die außer Form sind, wieder auf ihr höchstes Niveau zu heben. Dass dies noch nicht erreicht ist, sei aber weniger ein körperliches Problem, sondern vielmehr ein mentales, vermutet Marcus Eder.

Als Grund dafür, dass es fußballerisch noch nicht ganz rund läuft, hat der Trainer nämlich vor allem die Nervosität bei seinen Spielern ausgemacht. „Wenn Mindelheim absteigt, dann wäre das eine Katastrophe. Das wissen die Spieler und das sieht man ihnen an“, sagt Eder. Dagegen helfen würde letztlich nur eine komfortablere Tabellensituation, die sich die Mindelheimer jetzt nach und nach erarbeiten wollen.

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Die Heimmannschaft aus Thannhausen ist aus der Winterpause mit einer 2:1 Niederlage gegen den neuen Tabellenführer Türkspor Augsburg gestartet, die den Kissinger SC von Platz eins der Bezirksliga Süd verdrängt haben. Den Siegtreffer für die Augsburger erzielte Milan Szabo dabei erst in der 92. Spielminute, zuvor war es ein offener Schlagabtausch, bei dem die TSG Thannhausen kurz vor Schluss sogar noch die Chance zum Sieg hatte.

Kann Thannhausen an die gute Leistung gegen Türkspor anknüpfen, wird es für den TSV Mindelheim schwer, aus dem Duell drei Punkte zu entführen. Besonders aufpassen müssen die Mindelheimer am Samstag ab 15 Uhr auf den gegnerischen Mittelfeldspieler Yunus Özkan, der in der laufenden Spielzeit bereits fünf Tore erzielt und auch am vergangenen Wochenende getroffen hat.

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