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Eishockey

26.10.2020

Türkheim und Bad Wörishofen verlieren auswärts

Immer wieder stand Türkheims Torhüter Michael Bernthaler im Mittelpunkt. An ihm lag es nicht, dass der ESV Türkheim in Sonthofen verlor.
Bild: Günter Jansen

Plus Michael Bernthaler erwischt im Tor des ESV Türkheim einen Sahnetag, kann die Niederlage in Sonthofen aber nicht verhindern. Wörishofen erlebt eine 20-minütige Lehrstunde.

Personell arg gebeutelt – unter anderem fehlte Neuzugang Daniel Vlach – ging der EV Bad Wörishofen mit nur elf Feldspielern in das Auswärtsspiel beim SC Reichersbeuern. Das machte sich im Ergebnis bemerkbar. Auch der ESV Türkheim hatte diesmal nichts zu feiern.

Wörishofer Wölfe mit personellem Engpass

Landesliga-Gruppe 2 Gegen den SC Reichersbeuern lagen die Wörishofer Wölfe nach 55 Sekunden bereits mit 0:1 zurück. Es war der Auftakt in einem aus Wörishofer Sicht ganz bitteren ersten Drittel. Bis zur 18. Minute nämlich schraubten die Hausherren das Ergebnis auf 6:0 hoch. Kurz vor der ersten Pause gelang dem EVW doch noch ein kleiner Lichtblick: Auf Zuspiel von Simon Steiner und David Vychiclo lenkte Michal Horky den Puck zum 6:1 und seinem ersten Saisontor in die Reichersbeurer Maschen (19.).

Trotz des unnötig hohen Pausenstands ließen die Wölfe nicht die Köpfe hängen und kamen im zweiten Drittel mit mehr Konsequenz in der Defensive endlich besser ins Spiel. Zwei Unaufmerksamkeiten auf Wörishofer Seite sorgten jedoch für weitere Gegentore (22., 25.). Dennoch gelang es den Wölfen in der zweiten Drittelhälfte zum ersten Mal, den Reichersbeurern, die ihrerseits deutlich Tempo herausgenommen hatten, ihr Spiel aufzuzwingen.

Im Schlussdrittel knüpften die Wölfe an ihre Leistung aus dem mittleren Abschnitt an und hielten das Tempo weiterhin hoch. Mit schwindenden Kräften des dezimierten Kaders kassierte der EVW allerdings einige Strafzeiten, von denen die Gastgeber in Überzahl eine zum 9:1-Endstand ausnutzten.

Doppelt bitter für die Wörishofer Wölfe: Der junge Stürmer Gianluca Barnes verletzte sich während des Spiels am Unterkörper, während Tscheche Michal Horky ein Rückenproblem auszukurieren hat. „Wir hoffen, dass in der kommenden Woche der eine oder andere Spieler aus dem Lazarett zurückkehrt“, so Trainer Frank Kozlovsky. Nachdem das Sonntagsspiel in Burgau aufgrund eines Corona-Falls bei den Eisbären abgesagt werden musste, findet das nächste Spiel der Wölfe erst am kommenden Freitag zuhause gegen den EV Germering statt. (busch)

Bärenstarker Torhüter bewahrt Türkheim vor höherer Niederlage

Bezirksliga-Gruppe 4 Dass es nicht leicht werden würde, war dem ESV Türkheim vor dem Gastspiel in Sonthofen klar. Trotzdem hielten die Türkheimer über 60 Minuten mit und forderten den routinierten Oberallgäuern alles ab. Mit 200 Zuschauern war die Eishalle in Sonthofen mit der zulässigen Obergrenze ausgenutzt und alle sahen ein Spiel, das alles bot: Tempo, Kombinationen, Aktionen vor dem Tor und mit Michael Bernthaler einen Goalie in Höchstform, der nach der Partie nicht nur von seinen Mitspielern gelobt wurde, sondern auch von den Hausherren und deren Zuschauern.

„Heute war brutal viel Verkehr vor meinem Tor. Bei drei Toren sah ich nicht mal den Passweg der Scheibe“, sagte Bernthaler, der die 2:5 (0:0, 1:3, 1:2)-Niederlage der Türkheimer nicht verhindern konnte. Vor dem Tor waren die Kontingentspieler der Sonthofener zu stark. Zwar musste der Tscheche Ondrej Havlicek ein Drittel warten, doch zu Beginn des zweiten Drittels brachte er die Hausherren in Überzahl in Führung. Nach zwei weiteren Sonthofer Toren gelang Maxi Döring das 1:3 – und machte seinem Team damit Hoffnung.

Doch Sonthofen machte im Schlussdrittel schnell mit zwei Toren den Deckel drauf. Türkheim steckte nicht auf und kam durch Darius Sirch noch zum 2:5, was auch der Endstand war. „Sonthofen war, wie erwartet, ein starker Gegner. Wir standen im ersten Drittel sehr kompakt und haben konzentriert gespielt. Ab dem zweiten Drittel waren die wenigen Strafen, die wir gezogen haben, dann doch zu viel“, sagte Türkheims Trainer Michael Fischer. „Trotz der Niederlage bin ich sehr zuversichtlich für die kommenden Spiele.“ Mut macht etwa das Debüt des erst 17-jährigen Youngsters Samuel Wexel. (dör)

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