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Fußball

17.10.2020

Wer wird Weihnachtsmeister in den Unterallgäuer Ligen?

Gegen den FC Viktoria Buxheim (blau-weiße Trikots) hatte der TSV Kammlach (gelb-schwarze Trikots) den Sieg fast schon sicher.
Bild: Siegfried Rebhan

Plus Der TSV Markt Wald geht mit einem neuen Trainer in den für heuer letzten Meisterschaftsspieltag. Hierfür hat der TSV Mindelheim hat ein besonderes Ziel.

Am Wochenende steht nun der letzte Spieltag in der Meisterschaft vor der Winterpause an. In einigen Ligen ist es nach dem Restart an der Tabellenspitze noch einmal richtig spannend geworden. Gut möglich, dass es den einen oder anderen neuen Weihnachtsmeister gibt.

Kreisliga Mitte: Mindelheim vor lösbarer Aufgabe

Eine lösbare Aufgabe steht dem Spitzenreiter am Sonntag bevor: Der TSV Mindelheim gastiert beim Tabellen-13., dem TV Woringen. Die Mannschaft von Trainer Benedikt Deigendesch will mit einem Sieg einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft machen.

„Es wird ähnlich werden, wie gegen Lamerdingen“, sagt Deigendesch. „Wir wollen unser Spiel durchdrücken, müssen dabei aber geduldig sein.“ Wenn das gelingt, dann winkt den Mindelheimern eine besondere „Auszeichnung“: „Unser Ziel ist es, zwei Mal in Folge als Tabellenführer in derselben Kreisligasaison unter dem Weihnachtsbaum zu sitzen“, sagt Deigendesch und lacht. Sollte die DJK Ost-Memmingen wie zuletzt beim 2:2 gegen Lautrach-Illerbeuren erneut patzen (diesmal gegen Mauerstetten), dann könnten die Mindelheimer ihren Vorsprung außerdem auf komfortable fünf Punkte ausbauen – auch das wäre ein schönes vorweihnachtliches Geschenk.

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Der TSV Kammlach empfängt am Samstag (15 Uhr) den SV Oberegg. Während die Hausherren in den vergangenen Wochen mit argen Personalproblemen zu kämpfen haben, läuft es beim SV Oberegg seit dem Restart recht ordentlich. 4:3-Sieg im Ligapokal gegen Oberbeuren, 3:2 in Ungerhausen und 4:1 gegen Fellheim: „Ich hätte aber auch nichts dagegen, wenn wir gegen Kammlach vorne wieder vier Tore machen und hinten nur eins bekommen. Ich gehe aber nicht davon aus, dass es so torreich wird“, sagt Obereggs Trainer Michael Schmalholz. Er kann für das Duell gegen den Tabellenvierten in Bestbesetzung antreten.

Davon kann sein Kollege in Kammlach nur träumen. Manuel Neß muss praktisch auf eine halbe Mannschaft an Stammkräften verzichten – und das schon seit dem Restart. Die Ergebnisse spiegeln diese Problematik wider: In drei Pflichtspielen gab es keinen Sieg, von Platz zwei rutschten die Kammlacher auf Rang vier ab. Sechs Punkte Rückstand sind es bereits auf die Tabellenspitze.

„Wir haben immer noch eine kreisliga-taugliche Mannschaft“, sagte Neß vor dem letzten Punktspiel in Buxheim. Und seine Mannen lieferten den Beweis dafür. Bis kurz vor Schluss war sogar ein Sieg drin, letztlich musste man sich mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Gegen den SV Oberegg aber soll nun der erste Dreier her.

Kreisklasse Allgäu 1: Beim FSV Dirlewang läuft es derzeit rund

Das Team der Stunde ist derzeit der FSV Dirlewang. Seit dem Restart gab es sieben Punkte aus drei Spielen, darunter der 1:0-Sieg gegen Spitzenreiter Memmingerberg. Die Aufgabe am Sonntag im Heimspiel dürfte machbar sein: Um 15 Uhr gastiert das neue Schlusslicht FC Loppenhausen in Dirlewang.

„Das ist die große Gefahr dabei: Dass man nun denkt, ’nur’ gegen den Tabellenletzten geht es locker“, warnt FSV-Trainer Thomas Knerr. „Manchmal muss man die Jungs einbremsen“, sagt er mit Blick auf die gute Punkteausbeute zuletzt. Zum Restart seien alle Spieler wieder an Bord gewesen, es herrsche echter Konkurrenzkampf und auch seine Philosophie greife langsam. „Das freut mich und das freut die Jungs. Sie sehen: Wenn ich spielerische Lösungen suche, dann kann ich Erfolg haben.“ Einen schweren Brocken hat dagegen der SV Schöneberg vor der Brust: Er muss beim Tabellenzweiten SV Steinheim ran.

Kreisklasse Allgäu 2: Verfolger Jengen empfängt Spitzenreiter Kirchheim

Wieder muss der TSV Kirchheim ins Ostallgäu: Nach der 2:4-Niederlage am vergangenen Wochenende in Pforzen kommt es nun am Sonntag in Jengen zum Spitzenspiel. Sollte der Tabellenzweite aus Jengen (39 Punkte) gewinnen, zieht er nach Punkten gleich mit den Kirchheimern (42).

Der FC Jengen (weiße Trikots) hat am Wochenende den Tabellenführer aus Kirchheim zu Gast.
Bild: Andreas Lenuweit

Und auch die Konkurrenz aus Buchloe (3.Platz/38 Punkte) und Pforzen (4./34) dürfte bei eigenen Siegen gegen Germaringen II und Waal wieder vom Meisterschaftskampf träumen.

A-Klasse Allgäu 2: Neuer Trainer beim TSV Markt Wald

Thomas Andexinger heißt der neue Trainer des TSV Markt Wald. Der 54-Jährige war vereinslos und ist ab sofort für den Tabellenfünften verantwortlich. Andexingers letzte Trainerstation war der FC Haunstetten II, den er 2018 in die A-Klasse Augsburg Mitte geführt und im Jahr darauf den Klassenerhalt geschafft hatte. In der laufenden Saison ging man nach zwei Niederlagen in vier Spielen im September 2019 getrennte Wege.

Thomas Andexinger heißt der neue Trainer des TSV Markt Wald.
Bild: Karin Tautz

Die Trennung von TSV-Eigengewächs Sahin hatte zwei Gründe. Zum einen habe der 42-Jährige gegenüber Teammanager Thomas Urbin das Gefühl geäußert, er erreiche die Mannschaft nicht mehr. Zum anderen spielte auch eine Rote Karte im Spiel gegen den SC Unterrieden eine Rolle, die sich Sahin nach einem Wortgefecht mit dem Schiedsrichter einfing. Sportliche Gründe seien es letztlich nicht gewesen. „Wir spielen ja nicht schlecht“, sagt Urbin, der dem neuen Trainer die nötige Eingewöhnungsphase zugesteht. „Jacob Dikkaya wird ihn am Anfang unterstützen“, sagt er. Das Debüt Andexingers findet am Sonntag in Breitenbrunn (6.) statt.

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