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Eishockey

07.01.2019

Wörishofer Wiedersehen mit den Kellerkindern

In der Abstiegsrunde treffen der EV Bad Wörishofen (rotes Trikot) und der SC Reichersbeuern wieder aufeinander.

Nach dem Ende der Hauptrunde spielt der EV Bad Wörishofen ab Freitag nun gegen den Abstieg aus der Landesliga. Genau dorthin will derweil der ESV Türkheim.

Während die Wörishofer Wölfe die Landesliga-Hauptrunde mit einer Niederlage gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm beendeten und in die Abstiegsrunde gehen, spielt der ESV Türkheim weiter um den Aufstieg in die Landesliga. Auf eigenem Eis gewannen die Türkheimer gegen den EV Königsbrunn und bleiben damit dem Spitzenreiter der Bezirksligagruppe 4, der SG Lindenberg/Lindau, auf den Fersen.

EV Bad Wörishofen

Landesliga Obwohl in der Tabelle bereits alles entschieden war, wollten die Wölfe gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm und ihren ehemaligen Trainer Robert Linke alles geben. Ausgerechnet Ex-Wölfespieler Peter Brückner gelang jedoch der erste Treffer im Alleingang bereits nach zweieinhalb Minuten. Die Wörishofer kamen jedoch immer besser ins Spiel und arbeiteten sich einige Chancen heraus, die Konstantin Bertet im Tor der Devils abwehren konnte. Einige Strafzeiten aufseiten der Wölfe wurden schadlos überstanden bis Petr Ceslik (16.) auf Zuspiel von Peter Brückner nachlegte.

Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Devils nochmals das Tempo und die Wölfe hatten immer wieder Mühe, dagegen zu halten. Nicklas Dschida (24.) und Dominik Synek (39.) wurden von Peter Brückner bedient, bevor dieser selber in der letzten Minute des Drittels zum 0:5 erhöhte. Alle Bemühungen der Wörishofer waren letztlich vergebens und Ercan Kumru im Tor war an diesem Abend eindeutig der beste Spieler der Wölfe.

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Auch im letzten Spielabschnitt generierten beide Teams einige Möglichkeiten, doch die Goalies hielten ihren Kasten sauber und es blieb bis zur Schlusssirene beim 5:0 für die Gäste aus Ulm.

Für die Wörishofer Wölfe geht es in die Runde gegen den Abstieg in die Bezirksliga. Gemeinsam mit dem SC Reichersbeuern, TSV Farchant, EV Pfronten und SC Forst wird in einer Einfachrunde gespielt. Laut geänderter Durchführungsbestimmungen wird dann zwischen den beiden Letzten der Landesligagruppen ein Absteiger in die Bezirksliga im Modus „Best-of-3“ ausgespielt. In der parallelen Abstiegsgruppe der Landesligagruppe 1 spielen Waldkirchen, Freising, Dingolfing, Trostberg, Bad Aibling und Selb. Die Termine für die Abstiegsrunde werden erst im Laufe der Woche vereinbart. (koll)

ESV Türkheim

Bezirksliga Der ESV Türkheim marschiert in der Bezirksligagruppe 4 weiter Richtung Meisterschaft. Zwar liegt das Team von Trainer Bernd Schönhaar nach dem 7:5-Heimsieg gegen die SG Königsbrunn auf Rang zwei, allerdings haben die Türkheimer noch eine Partie mehr als Spitzenreiter SG Lindenberg/Lindau zu absolvieren.

Gegen die Spielgemeinschaft EV/EHC Königsbrunn konnte Schönhaar aus dem Vollen schöpfen und ließ vier Reihen antreten. Und es ging los für den ESVT: Nach drei Minuten traf Maximilian Sams nach einem mustergültigen Angriff zur Führung. Wenige Sekunden später stand es schon 2:0. Kapitän Sascha Hirschbolz hatte getroffen. Die Gäste verkürzten zwar kurz darauf, doch Andreas Pross sorgte mit dem 3:1 vor der Drittelpause den Zwei-Tore-Abstand wieder her.

Das Mitteldrittel gehörte den Türkheimern und Jonas Müller, Florian Kaiser und Florian Zacher erhöhten hier auf 6:1. Königsbrunn verkürzte noch auf 6:2 – und startete im Schlussdrittel eine Aufholjagd, die beinahe von Erfolg gekrönte war. Binnen vier Minuten wurde aus dem 6:2 ein 6:5, das Spiel drohte zu kippen. Doch mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie erlöste Türkheims Michael Fischer letztlich Mannschaft, Trainer und Zuschauer. Der Puck schlug zum 7:5-Endstand ins Lindenberger Netz ein. „Wir haben in den ersten beiden Dritteln den Gegner beherrscht. Im Schlussdrittel kam Königsbrunn nochmals auf, weil sie unsere Fehler konsequent ausgenutzt haben“, sagte Schönhaar. (axe)

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