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Eishockey

10.02.2020

Wörishofer Wölfe machen auswärts keine Beute

Lubomir Vaskovic erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich für den EV Bad Wörishofen beim Spiel gegen den SC Reichersbeuern.
Bild: Andreas Lenuweit

Plus Der EV Bad Wörishofen muss sich dem SC Reichersbeuern geschlagen geben. In der Bezirksliga darf sich der ESV Türkheim über Schützenhilfe freuen.

Der EV Bad Wörishofen kassiert am Sonntagabend in der Abstiegsrunde der Landesliga die vierte Niederlage im sechsten Spiel. Eine Liga tiefer hat der ESV Türkheim zwar kein Spiel, dürfte den zweiten Platz aber dennoch gesichert haben. Dafür sorgte die SG Oberstdorf/ Sonthofen.

Landesliga, Abstiegsrunde Wieder auswärts, wieder verloren: Der EV Bad Wörishofen schreibt auch in der Abstiegsrunde der Landesliga weiter an seinem Kapitel „Auswärtsseuche“. Beim SC Reichersbeuern unterlagen die Wölfe am Sonntagabend mit 1:3 (0:0, 1:1, 0:2).

EVW-Trainer Frank Kozlovsky war vor dem Spiel durchaus optimistisch. Er sah seine Mannschaft trotz der beiden vorangegangenen Niederlagen gegen Burgau (3:7) und Fürstenfeldbruck (5:6) auf einem guten Weg. Zwar musste er in Reichersbeuern auf vier Spieler krankheitsbedingt verzichten, doch die Wölfe starteten gut in die Partie. „Diesmal standen wir im ersten Drittel von Beginn an sicher in der Defensive. Da haben wir sonst öfter mal geschlafen“, sagt Kozlovsky. Die Defensive ließ nichts zu, die Sturmreihe der Wölfe blieb aber ebenfalls ohne Torerfolg. So ging es torlos in die erste Pause.

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Im zweiten Drittel gingen dann die Oberbayern durch Robert Schatton in Überzahl in Führung (34.), diese hatte aber nur gut zwei Minuten Bestand: Lubomir Vaskovic glich auf Vorlage von Patrik Janac in der 36. Minute zum 1:1 aus. Mit diesem Spielstand ging es dann in die zweite Drittelpause. Im Schlussabschnitt begannen die Wölfe ähnlich konsequent in der Defensive, verpassten es aber, die eigenen Torchancen zu nutzen. Auch in Überzahl gelang dem EVW kein Treffer. „Das Spiel wurde dann zerfahrener und wir kassierten zu viele Strafzeiten“, sagt Kozlovsky.

Hinzu kamen nun auch Unkonzentriertheiten in der Abwehr. Eine dieser Unachtsamkeiten nutzte Maxi Huber, der den SC Reichersbeuern in der 44. Minute erneut in Führung schoss. Diesmal gelang den Wölfen der Ausgleich nicht mehr, im Gegenteil: In der 50. Minute sorgte Paul Stauffert für den 3:1-Endstand. Doppelt bitter für die Wölfe: Torhüter Andreas Nick verletzte sich in diesem Spiel, eine genaue Diagnose steht noch aus.

Trotz der Niederlage sah Kozlovsky auch viel Gutes: „Wir standen wesentlich besser in der Defensive als zuletzt und auch das Aufbauspiel aus dem eigenen Drittel war gut. Das Spiel war ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.“

Bezirksliga Gruppe 4 Durch den 7:3-Sieg der SG Oberstdorf/Sonthofen über den HC Maustadt sind dessen Chancen auf Platz zwei um ein Vielfaches gesunken. Zwar haben die Memminger mit aktuell 33 Punkten noch ein Spiel mehr zu absolvieren als der ESV Türkheim (38 Punkte). Doch Gegner in diesem Nachholspiel ist der bereits feststehende Meister ERC Lechbruck. Am letzten Spieltag dann treffen die beiden Verfolger der Türkheimer, der HC Maustadt und die SG Lindenberg, im direkten Duell aufeinander. Der ESV Türkheim spielt am gleichen Tag zuhause gegen das abgeschlagene Schlusslicht EV Königsbrunn.

Als Play-off-Gegner warteten die Wanderers aus Germering

„Das sollte für uns reichen“, sagt Türkheims Sportlicher Leiter Franz Döring. Sollte er recht behalten, dann geht die Saison für die Türkheimer über das kommende Wochenende hinaus weiter. In den Play-offs stünde dann der Gegner bereits fest. Die Wanderers Germering würde als ungeschlagener Tabellenführer der Bezirksligagruppe 3 den ESV Türkheim herausfordern. Im Modus „best of three“ ginge es dann direkt nach der Bezirksligasaison weiter. Spieltermine sind 21. bis 23. Februar, ein mögliches drittes Spiel würde am 28. oder 29. Februar angesetzt.


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