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Eishockey

08.11.2019

Wörishofer Wölfe müssen Beute machen

Skeptischer Blick: So hatte sich Bad Wörishofens Trainer Boris Zahumensky (rechts) den Start in die Landesligasaison sicher nicht vorgestellt.
Bild: Michael Lindemann

Der EV Bad Wörishofen steht unter Druck: In der Landesliga warten auf den Vorletzten nun der EV Pfronten und am Sonntag das Derby gegen den ESV Buchloe.

Der EV Bad Wörishofen steht in der Eishockey-Landesliga unter Druck: Erst ein Sieg aus fünf Spielen bedeutet den vorletzten Platz. Am heutigen Freitag (20 Uhr) kommt nun der EV Pfronten in die Kneippstadt.

„Gegen Pfronten müssen wir gewinnen, da gibt es keine Ausreden“, sagt Robert Macht. Der Sportliche Leiter des EV Bad Wörishofen dürfte jedoch auch den positiven Lauf des EV Pfronten registriert haben: In den vergangenen drei Spielen haben die Allgäuer stets gepunktet. Zwei Siege gegen den SC Forst (5:2, 9:3) sowie eine 3:4-Niederlage nach Verlängerung gegen den EHC Bad Aibling. Das macht in Summe vier Punkte mehr, als der EVW aktuell auf seinem Konto hat.

„Ich war vor der Saison schon etwas euphorischer“, gibt Robert Macht zu. Schließlich habe der Verein einen neuen Trainer und zwei slowakische Spieler engagiert. „Dass wir jetzt nicht ganz oben mitspielen, damit haben wir schon gerechnet. Aber ins Mittelfeld sollten wir uns schon einreihen“, sagt Macht. Die Realität aber ist eine andere: Als Tabellenvorletzter gehen die Wörishofer in das Wochenende mit den beiden Spielen gegen Pfronten und Buchloe.

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Gestern Abend wollte Macht die Mannschaft zusammen mit dem EVW-Vorstand noch einmal eindringlich auf das Wochenende einstimmen. „Es müssen ein paar Leute mitdenken“, fordert er. Zwar sei die Mannschaft jung und in manchen Phasen unerfahren. „Aber wir machen seit einigen Spielen immer die gleichen Fehler. Das muss langsam aufhören.“

Dazu gehörten laut Macht die vielen Strafzeiten, die prompt zu Gegentoren führten, und das problematische Mitteldrittel. „Im zweiten Drittel kriegen wir regelmäßig die Mütze voll. Warum das so ist, weiß ich auch nicht“, so Macht, der schon von einem „Fluch“ spricht. Mangelndes Engagement von Trainer und Mannschaft schließt er jedoch kategorisch aus. „Das Team ist intakt und trainiert voll mit. Und mit Benedikt und Johannes Scheitle kommen auch zwei verletzte Spieler zurück“, sagt Macht. Gegen Pfronten müsse die Mannschaft punkten, gegen den Topfavoriten ESV Buchloe solle sie sich bestmöglich verkaufen. Im vergangenen Jahr feierten die Wölfe einen ihrer drei Saisonsiege ausgerechnet beim 3:2 gegen Buchloe – wenn auch äußerst glücklich. Doch gegen einen Duselsieg hätten Robert Macht und die Wörishofer Wölfe in ihrer Situation sicher nichts.

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