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Eishockey

10.12.2019

Wörishofer erleben ein fast vergessenes Gefühl

Doppelt Grund zur Freude: Der EV Bad Wörishofen gewann beide Heimspiele am Wochenende.
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Doppelt Grund zur Freude: Der EV Bad Wörishofen gewann beide Heimspiele am Wochenende.
Bild: Archivfoto: Andreas Lenuweit

Erstmals seit zwei Jahren gewinnt der EV Bad Wörishofen wieder zwei Spiele an einem Wochenende. Jubelstimmung herrscht auch beim ESV Türkheim in der Bezirksliga.

Erstmals in dieser Landesligasaison feierten die Wörishofer Wölfe zwei Siege an einem Wochenende. Dem 4:3-Erfolg am Freitagabend gegen den ESC Kempten folgte am Sonntag ein 7:4 gegen den EV Fürstenfeldbruck. Das gelang den Wölfen zuletzt im Dezember 2017. Der ESV Türkheim behauptete seine Tabellenführung in der Bezirksliga mit einem 5:2-Heimsieg gegen den HC Mau-stadt.

Landesliga Das Spiel zu machen, liegt dem EV Bad Wörishofen noch nicht so ganz. Das war im Heimspiel gegen den Tabellenletzten EV Fürstenfeldbruck deutlich zu merken. Die Wölfe gingen zwar durch Christoph Seitz (2.) schnell in Führung, taten sich aber dennoch schwer. Nachdem weitere Chancen vergeben wurde, kamen die Gäste stärker auf und beschäftigten nun EVW-Goalie Andreas Nick. In Überzahl gelang Fürstenfeldbruck dann prompt der Ausgleich (10.). Der Treffer zeigte Wirkung, denn nur drei Minuten später führten die Gäste mit 2:1. Doch nun fingen sich die Wölfe. Lubomir Vaskovic (17.) glich nach schöner Vorarbeit von Patrik Janac und Alex Weidinger aus. Dann wurde es rüde: Nach einem Foul von Joshua Cmarits an Janac war für die Partie für den Fürstenfeldbrucker zu Ende: Cmarits kassierte eine 5+Spieldauerstrafe. Der EVW nutzte die Überzahl zur 3:2-Führung durch Alexander Schönberger (20.).

Im zweiten Drittel war Janac wieder dabei und leitete das 4:2 durch Franz Schmidt ein. Mitte des zweiten Drittels kamen die Gäste noch einmal zum Anschlusstreffer. Doch im Schlussabschnitt spielen nur noch die Wölfe: Franz Schmidt (41.), Erik Schönberger (56.) und Danny Scholz (59.) treffen für die Wölfe zum 7:4-Endstand (zwischenzeitlich hatte Fürstenfeldbruck noch einmal getroffen). Dank des Fünf-Punkte-Wochenendes stehen die Wölfe nun auf Rang sieben.

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Bezirksliga Im Derby gegen den HC Maustadt brauchten die Türkheimer etwas, um ins Spiel zu kommen. Nach gut einer Viertelstunde stand es 2:0 für die Gäste aus Memmingen, dabei blieb es auch bis zur ersten Drittelpause. Es schien, als ob den Türkheimern das Pokalspiel gegen Inzell 24 Stunden zuvor noch in den Knochen steckte.

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Doch im zweiten Drittel begann die Aufholjagd. Maximilian Döring sorgte für den Anschlusstreffer (26.), Maximilian Sams für den Ausgleich (30.). Und damit nicht genug: ESVT-Kapitän Sascha Hirschbolz fing die Scheibe in Memminger Aufbauspiel ab und erzielte das 3:2.

Im Schlussdrittel sorgte Michael Urbanek mit einem Doppelpack (53., 56.) für den 5:2-Endstand. „Das erste Drittel haben wir komplett verschlafen. Da waren wir immer den Schritt zu langsam, haben den Kampf nicht angenommen und unser Forechecking war auch sehr schlampig“, kritisierte ESVT-Trainer Michael Fischer. „Ab dem zweiten Drittel haben wir ein ordentliches, aggressives und temporeiches Spiel geliefert. Die Jungs haben die Mentalität gezeigt, die wir für jedes Spiel benötigen“, so Fischer. Mit diesem Sieg verteidigten die Türkheimer die Tabellenspitze.

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