Fußball, Kreisliga

16.04.2011

Wohin die Serie führt

Hatte Michael Kolodziej im November 2010 bereits eine Siegesserie im Blick? Das 4:1 beim FSV Amberg jedenfalls war für den SV Salamander Türkheim der Auftakt zu bislang vier Siegen in Folge.
Bild: Foto: Axel Schmidt

Türkheim hat als einzige Mannschaft 2011 noch eine weiße Weste

Türkheim Die beste Kreisliga-Mannschaft im Fußballjahr 2011 kommt aus Türkheim. Die Bilanz des SV Salamander Türkheim ist beeindruckend: drei Spiele, drei Siege, 9:1 Tore. Lohn der Serie ist derzeit Platz drei in der Tabelle, mit 32 Punkten. Nach oben freilich müssten sich die Mannen von Spielertrainer Michael Kolodziej schon noch etwas strecken – zum Tabellenzweiten TV Erkheim sind es noch sieben Punkte (39), Tabellenführer BSC Memmingen steht mit weiteren sieben Punkten (46) Vorsprung mit einem Bein schon wieder in der Bezirksliga.

Den dritten Platz erst einmal halten, die Serie möglichst auszubauen, ist das erklärte Ziel vor dem Auswärtsspiel am Sonntag beim SV Greimeltshofen. Der belegt den drittletzten Platz – auf dem Papier also eine klare Sache für die Türkheimer. „Greimeltshofen liegt uns aber nicht“, sagt Kolodziej in Anspielung auf das 3:4 vom Hinspiel. Dennoch: „Mit der Serie im Rücken fahren wir optimistisch nach Greimeltshofen.“ Zumal man auch der heimischen Konkurrenz mit einem Sieg helfen kann: „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass ich nächstes Jahr lieber gegen Amberg und Wörishofen spielen will, als gegen Greimeltshofen oder Eggenthal.“ Fehlen wird dem SVS am Sonntag jedoch Michael Mayer.

FC Bad Wörishofen Immens wichtig war der Sieg gegen Greimeltshofen am vergangenen Spieltag für den FCW. Damit konnte sich die Elf von Trainer Angelo Pronesti etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschaffen. Gewinnen die Wörishofer morgen gegen den TV Bad Grönenbach, dann dürfte man in der Kneippstadt noch ruhiger schlafen. Richtig gut drauf ist derzeit Stürmer Tim Dames, der in den letzten drei Spielen vier Tore erzielt hatte.

FSV Amberg Einen Punkt weniger als der FCW haben die Amberger auf dem Konto. In der Tabelle macht sich dieses Pünktchen jedoch gravierend bemerkbar, denn die Mannschaft von Trainer Florian Volpert belegt Rang elf. Vier Punkte und ein Platz dahinter beginnt die Abstiegszone. Gegen den SV Pforzen müsste also ein Heimsieg her, um diesen Abstand wenigstens zu halten, wenn nicht gar mit Unterstützung des SVS Türkheim auszubauen.

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