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Handball

24.10.2017

Zu ungenau im Abschluss

Armend Fetahu erzielte fünf Tore, dennoch verlor Mindelheim.
Bild: Lenuweit

Die Mindelheimer Herren finden im Spiel gegen Gilching ihren Meister: den Pfosten.

Bitteres Heimspielwochenende für den TSV Mindelheim. Zuerst verlieren die BOL-Frauen das Unterallgäuer Derby gegen den TSV Ottobeuren II nur um ein Törchen, dann unterliegen auch die Männer gegen Gilching II.

Bezirksliga, Männer Sehr verhalten starteten die Mindelheimer in die Partie gegen die Gilchinger Reserve und ließ diese damit etwas davonziehen. Erst Mitte der ersten Halbzeit glich Mindelheim wieder aus. Schnelle Konter über die Flügelspieler Armend Fetahu und Joachim Gollmitzer führten zu einem offenen Schlagabtausch, bei dem die Mannschaften sich mit der Führung abwechselten. Größtes Manko blieb über die ganze Partie die Abwehr. Weder konnte Gilchings starker Rückraumschütze Felix Kraisy komplett unter Kontrolle gebracht werden, noch der Radius der restlichen Spieler genug eingedämmt werden. Dem hatten die guten Torhüter Manuel Hoffmann und Thomas Vogt nichts entgegenzusetzen. Zur Pause stand es 13:13.

In die zweite Halbzeit starteten die Mindelheimer unglücklich: Der Ball wollte einfach nicht im gegnerischen Tor landen. Bester Akteur auf Gilchinger Seite war in diesen Minuten der Torpfosten. Nicht weniger als sechs Mal stand dieser den Mindelheimern im Weg. Besser machten es die Gäste, die auf fünf Tore wegzogen und diesen Vorsprung letztlich auch nicht mehr hergaben. Zwar trafen die Gastgeber, angeführt vom starken Michael Thoma, dann wieder, aber die Aufholjagd kam zu spät und Gilching gewann mit 27:25.

Bezirksoberliga, Frauen Zur Pause sah für den TSV Mindelheim im Unterallgäuer Derby gegen den TSV Ottobeuren II alles nach einem Heimsieg aus. Mit 11:7 führten die Mindelheimerinnen. Nach dem Seitenwechsel ging es ähnlich weiter – ehe beim Stand von 13:8 Mindelheims Andrea Lukac eine Zwei-Minuten-Strafe kassierte. Von da an lief kaum mehr etwas zusammen. Während Mindelheim über fünf Minuten ohne Torerfolg blieb, holte Ottobeuren auf – und ging 20 Minuten vor dem Ende in Führung (15:14). In der 58. Minute traf Ottobeuren zum 22:21 – und hatte in der Folge Glück, dass die Mindelheimerinnen es versäumten, in den verbleibenden zwei Minuten ihre Überzahl zu wenigstens noch einem Tor zu nutzen. (haba, axe)

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