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Fußball

15.06.2011

Zum Abschied wird es zweistellig

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Zahlreiche Löwen-Fans gaben sich die Ehre.

Der TSV 1860 München gewinnt das Testspiel gegen den FC Bad Wörishofen mit 10:0. Trotzdem ist der scheidende FCW-Coach Angelo Pronesti zufrieden.

Bad Wörishofen Alles anfeuern half am Ende nichts: Als Djordje Rakic in der 86. Minute allein auf das von Bernd Grund gehütete Wörishofer Tor zusteuerte und eiskalt verwandelte, wurde es doch noch zweistellig. Mit 10:0 gewann der Zweitligist vor über 1000 Zuschauern das Freundschaftsspiel gegen den Kreisligisten FC Bad Wörishofen.

Der wollte entweder selbst ein Tor erzielen, oder aber wenigstens nicht zweistellig verlieren. So lautete die Marschroute von FCW-Trainer Angelo Pronesti vor dem Spiel, bei dem er zum letzten Mal an der Seitenlinie stand. Er wechselt in der kommenden Saison in den Jugendbereich des FC Augsburg.

Nachdem der Spielball von dem Fallschirmspringer-Duo Kay Kühn (Hohenfurch) und Wolfgang Lenk (Altenstadt) eingeflogen worden war, hielten die Wörishofer zu Beginn des Spiels erstaunlich gut mit den Löwen mit. „Meiner Mannschaft hat nach den vergangenen Trainingstagen etwas die Spritzigkeit gefehlt“, gab Löwen-Trainer Reiner Maurer zu. Doch als dann Manuel Schäffler nach elf Minuten das 1:0 für den Favoriten erzielt hatte, war der Bann gebrochen. Bis zur Halbzeit erhöhte der Zweitligist auf 5:0. Ein Zwischenstand, an dem auch FCW-Keeper André Warschun einen gehörigen Anteil hatte. Mehr als einmal reagierte er gegen die Profis glänzend. Zur Pause war für ihn aber Schluss, er machte Platz für Bernd Grund vom SV Salamander Türkheim. Grund wurde vom FCW zusammen mit Michael Mayer zu diesem Spiel eingeladen, um die Verbundenheit der beiden Vereine, die durch die JFG Wertachtal gelebt wird, zu zeigen.

In der zweiten Spielhälfte hätte es dann beinahe mit dem Ehrentreffer geklappt. Doch Tim Dames verzog aus aussichtsreicher Position. „In einem Ligaspiel hätte er den wohl gemacht“, sagte Pronesti nach dem Spiel. So klingelte es weiterhin nur im Wörishofer Kasten, allein vier der weiteren fünf Tore steuerte der eingewechselte Djordje Rakic bei. Trotz des 0:10 war es für Pronesti „ein würdiger Abschluss“. Auch Löwen-Coach Maurer war zufrieden: „Die Mannschaft war zwar etwas müde, aber die Ordnung hat gepasst.“ Dem FCW attestierte Maurer eine ordentliche Leistung, auch wenn klar sei, dass man von einem Kreisligisten nicht erwarten könne, mit einem Bundesligisten mitzuhalten. Seinen TSV 1860 München sieht er auf einem guten Weg: „Wir wollen in der kommenden Saison vorne dabei sein.“ Worte, die die Löwen-Fans gerne hören.

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