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Eishockey-Bezirksliga: EV Bad Wörishofen feiert Kantersieg gegen Oberstdorf

Eishockey

Der EV Bad Wörishofen bleibt an den Türkheimern dran

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    Der EV Bad Wörishofen durfte auch gegen den EC Oberstdorf jubeln.
    Der EV Bad Wörishofen durfte auch gegen den EC Oberstdorf jubeln. Foto: Andreas Lenuweit (Archiv)

    In der Eishockey-Bezirksliga geht das Fernduell um Platz eins nach der Hauptrunde in die nächste – und damit letzte – Runde. Denn der EV Bad Wörishofen zog nach dem Sieg des ESV Türkheim am Samstag in Senden nach und gewann sein Heimspiel gegen den EC Oberstdorf deutlich.

    Damit rangieren die Wörishofer Wölfe vor den letzten beiden Spielen am kommenden Wochenende nur einen Punkt hinter dem Nachbarn aus Türkheim auf Rang zwei. Die Celtics aber haben nur noch ein Spiel zu absolvieren. Gewinnen die Wörishofer also beide noch ausstehenden Partien, gehen sie als Gruppensieger in die Play-offs.

    Das Nachholspiel gegen Oberstdorf ist schnell entschieden

    Mit einer ungewöhnliche Bitte kamen die Trainerin und der Kapitän des EC Oberstdorf vor dem Spiel auf den EV Bad Wörishofen zu: Man möge eher körperlos spielen, da die Oberstdorfer mit dem allerletzten Aufgebot mit nur zehn Feldspielern und einem 45-jähriger Torhüter angetreten waren und sich keinen weiteren verletzungsbedingten Ausfall erlauben können. „Es war dann auch ein sehr faires Spiel mit ganz wenigen Strafzeiten und wenig körperlichem Spiel“, sagte EVW-Trainer Christoph Seitz.

    Die Partie war dann auch ein einziger Sturmlauf der Gastgeber. Schon nach 32 Sekunden durften die Wörishofer wölfe erstmals jubeln, als Christopher Mitchell zum 1:0 traf. Leo Schurr erhöhte auf 2:0, dann musste Neuzugang Tim Schweinberger in seinem ersten Spiel für den EVW erstmals hinter sich greifen und Oberstdorf verkürzte auf 1:2. Erneut Mitchel erhöhte noch im ersten Drittel auf 3:1.

    Im zweiten Drittel machen die Wölfe alles klar

    Im zweiten Drittel lief es dann wie am Schnürchen und die Wölfe erzielten acht Tore zum zwischenzeitlichen 11:1. Herausragender Stürmer war dabei Leo Schurr, der zwei weitere Treffer zum Hattrick erzielte. Im Schlussdrittel kamen für die Wölfe noch fünf Treffer und ein Gegentor dazu, sodass am Ende ein 16:2-Sieg auf der Anzeigetafel stand.

    „Oberstdorf hat uns mit einem Rumpfkader lange Paroli geboten“, sagte Leo Schurr nach dem Spiel. „Ab dem zweiten Drittel sind wir jedoch besser ins Spiel gekommen. Letztendlich geht der Sieg in der Höhe auch in Ordnung.“

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