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Eishockey
10.01.2022

Der ESV Türkheim ist in Überzahl zu sorglos

Auch im Hinspiel (unser Bild) jubelte die SG Königsbrunn im Spiel gegen den ESV Türkheim, musste sich am Ende aber doch geschlagen geben. Im Rückspiel gewannen die Brunnenstädter dagegen deutlich. „Momentan schaffen wir es nicht, konstant und konzentriert drei Drittel Eishockey zu spielen.“
Foto: Andreas Lenuweit

Abschlusspech und Leichtsinnsfehler: Der ESV Türkheim muss sich in der Bezirksliga der SG Königsbrunn geschlagen geben. Dabei beginnt das Spiel planmäßig.

Trotz einer starken Leistung und einer Führung im ersten Drittel muss sich der ESV Türkheim bei der SG EHC Königsbrunn 1b/EV Königsbrunn geschlagen geben. Vor allem im Torabschluss haben die Türkheimer Pech gegen den Favoriten.

Mit viel Schwung und Tempo gingen beide Mannschaften ins Spiel, vor allem für die Königsbrunner stand einiges auf dem Spiel: Der Tabellenzweite wollte zum einen an Spitzenreiter ERC Sonthofen dranbleiben, zum anderen sportliche Revanche für die Niederlage zum Saisonauftakt gegen den ESV Türkheim. Doch die Türkheimer kamen gut ins Spiel und erarbeiteten sich die ersten Chancen. Nach drei Minuten belohnten sie sich sogar mit der Führung: Jonas Müller traf zum 1:0. Nur eine Minute später trafen die Türkheimer die Latte – es sollte nicht der einzige Pfostenschuss bleiben.

Türkheimer Stürmer haben Pech im Abschluss

Königsbrunn kam erst in der 14. Minute gefährlich vor das von Michael Bernthaler gehütete Tor, doch der Türkheimer Goalie blieb Sieger und im ganzen Spiel ein stabiler Rückhalt für seine Vorderleute. Die Türkheimer Offensive glänzte derweil weiter mit guten Chancen – und haderte mit dem Abschlusspech: Maximilian Döring scheiterte an Königsbrunns Kinader und kurz darauf rettete erneut das Gestänge für den geschlagenen Pinguine-Goalie, als der Schuss von Marco Fichtl an den Pfosten ging. So blieb es bei der 1:0-Führung nach dem ersten Drittel.

Im zweiten Drittel nutzten die Hausherren dann früh eine Abwehrschwäche der Türkheimer und kamen in der 23. Minute durch Fettinger zum Ausgleich. Nur wenige Sekunden später fiel dann der Führungstreffer für Königsbrunn: Die Türkheimer ärgerten sich noch über den Gegentreffer und da drückte Zimmermann den Puck zum 2:1 über die Torlinie.

In Überzahl läuft Türkheim in einen Konter

Zur Mitte des Drittels nahmen die Strafzeiten dann zu, doch Türkheim konnte seine Überzahlsituationen nicht nutzen. Im Gegenteil: Ein Fehlpass in der Powerplay-Formation leitete einen Konter ein, den Königsbrunns Schütz in der 38. Minute erfolgreich abschloss. Nur eine Minute später führte ein ähnlicher Offensivfehler der Türkheimer zum 4:1 für die Gastgeber, als Erhard alleine auf Bernthaler zulief und den Puck zwischen dessen Schonern durchschoss.

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„Im eigenen Powerplay, wo es drauf ankommt, ruhig und sicher zu spielen, machen wir es hektisch und schnell. Daraus entstanden zwei Gegentreffer“, monierte ESVT-Trainer Michael Fischer. Mit der etwas überraschenden, aber nicht unverdienten Führung für Königsbrunn ging es erneut in die Pause.

Im Schlussdrittel verkürzte Türkheim durch einen Abstauber von Lucas Lerchner auf 2:4 (43.). Doch weil kurz darauf ein Schuss von Jonas Müller zum insgesamt dritten Mal an diesem Tag am Pfosten landete, kam die Aufholjagd nicht richtig in Fahrt. Stattdessen erhöhte Königsbrunn durch Neumann in Überzahl auf 5:2 (52.). Pandel markierte in der 56. Minute den 6:2-Endstand. „Momentan schaffen wir es nicht, konstant und konzentriert drei Drittel Eishockey zu spielen“, analysierte Türkheims Trainer Michael Fischer die Partie. „Dazu kommt, dass wir gerade auch nicht das nötige Scheibenglück haben. Wir investieren viel und arbeiten uns viele und sehr hochwertige Chancen heraus, aber ohne Torerfolg. Im Gegenzug kassieren wir hinten einfach die Tore.“ (dör)

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