Seit Jahresende 2025 ist es mit der Ruhe im Stettener Rathaus. Da flatterte nämlich ein Antrag der ortsansässigen Firma Ritter ins Haus. Diese will auf einem rund 50.000 Quadratmeter großen landwirtschaftlichen Grundstück ein Gewerbegebiet für Errichtung und Betrieb einer Anlage für die Behandlung von Abfällen, zum Brechen und Klassieren von natürlichem Gestein und Be- und Entladen von Schüttgütern und ein dazugehöriges Lager errichten. Gegen diesen Antrag wehren sich nun fast 100 Bürgerinnen und Bürger auf einer Unterschriftenliste. Sie befürchten nicht nur eine massive Lärmbelästigung, schließlich seien pro Tag bis zu 80 Lkw-Bewegungen zu erwarten, sondern auch eine Gefährdung des Trinkwasserbrunnens, der nur 161 Meter von dem geplanten Gewerbegrundstück entfernt liegt.
Stetten
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