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Unterallgäu
05.01.2022

Im Unterallgäu gibt es derzeit 1561 Stellenangebote

Die Arbeitsagentur im Allgäu hat ihre Zahlen für Dezember veröffentlicht.
Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Die Arbeitsagentur verrät, in welchen Bereichen man derzeit besonders gut einen Job bekommt.

Erwartungsgemäß ist die Arbeitslosigkeit im Dezember leicht angestiegen. Wie die Agentur für Arbeit mitteilt, waren im Allgäu 9769 Menschen arbeitslos gemeldet; 547 – und damit 5,9 Prozent – mehr als im November. Verantwortlich für den saisonbedingten Anstieg ist die Witterung: Sie ließ die Arbeitslosenquote leicht um 0,1 Punkt auf 2,5 Prozent steigen. Das sind 0,7 Punkte weniger als im Dezember 2020 und genauso viel wie im Dezember 2019, also vor Corona.

Verschiedene Gruppen waren unterschiedlich von Arbeitslosigkeit betroffen: Unter den jungen Menschen unter 25 Jahren waren 829 Personen im Dezember arbeitslos gemeldet; bei ihnen ist im Vergleich zum Dezember 2020 der stärkste Rückgang (minus 31,1 Prozent) zu verzeichnen, so die Arbeitsagentur. Unter den Älteren über 50 Jahren waren 4372 Personen arbeitslos gemeldet; ihr Rückgang fällt mit 13,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr am geringsten aus. Auch bei den über 55-Jährigen ergab sich im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 7,2 Prozent. Außerdem gab es 2563 langzeitarbeitslose Menschen. Diese Gruppe hat im Vergleich zum Dezember 2020 einen Zuwachs von 2,8 Prozent zu verzeichnen.

Im Allgäu gibt es fast 7000 offene Stellen

Die Allgäuer Unternehmen meldeten im Dezember 1279 neue vakante Stellen und damit 73 weniger als im November (minus 5,4 Prozent). Die Zahl offener Stellen belief sich damit auf 6934 und verringerte sich im Vergleich zu November leicht um 0,5 Prozent, lag aber deutlich höher als im Dezember 2020 (54,7 Prozent mehr). Sie ist damit auch höher als im Vorkrisendezember 2019, in dem 6153 Stellen frei waren. Sozialversicherungspflichtige Jobs gibt es derzeit am häufigsten in Lagerwirtschaft (453 Stellen) und Verkauf (283), als Köche und Köchinnen (232) und im Gastronomieservice (227). Dahinter kommen Berufe in der Metallbearbeitung (185) und in der Maschinenbau- und Betriebstechnik (183).

Während im Dezember die Arbeitslosenquote des Gesamtbezirks Kempten-Memmingen mit 2,5 Prozent die Quote des Vor-Corona-Dezembers 2019 erreichte, sank sie in den Kreisen Lindau und Oberallgäu und in Kaufbeuren und Memmingen im Vergleich zu 2019 sogar um 0,1 bis 0,3 Punkte. Nur in den Kreisen Unterallgäu, Ostallgäu und in der Stadt Kempten liegen die Quoten noch um 0,1 bis 0,2 Punkte über Vor-Corona-Niveau.

1680 Unterallgäuerinnen und Unterallgäuer haben derzeit keine Arbeit

Im Unterallgäu waren im Dezember 1680 Bürgerinnen und Bürger arbeitslos gemeldet – 89 mehr als im November (5,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Punkt auf 2,0 Prozent. Unterallgäuer Firmen meldeten 326 neue Stellen, zwölf Prozent mehr als im November.

Insgesamt gibt es im Landkreis derzeit 1561 freie Stellen, vor allem in den Bereichen Leiharbeit (534 Stellen), im verarbeitenden Gewerbe (270), im Baugewerbe (154) und im Handel inklusive Kfz-Instandhaltung (123). (mz, home)

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