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Die Vornamen in Mindelheim 2025: Die Überraschungen und beliebtesten Trends

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Die Vornamen in Mindelheim 2025: Die Überraschungen und beliebtesten Trends

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    Keine leichte Aufgabe: Werdende Eltern stellen sich die Frage nach dem idealen Namen für ihr Kind.
    Keine leichte Aufgabe: Werdende Eltern stellen sich die Frage nach dem idealen Namen für ihr Kind. Foto: Christin Klose, dpa (Symbolbild)

    Kaum ist ein Baby da, steht schon die nächste große Entscheidung an: Wie soll es heißen? Ob im Kreißsaal, im Geburtshaus oder zu Hause – ganz egal, wo die Geburt stattfindet: Spätestens beim Gang zum Standesamt braucht jedes Kind einen Namen, der es ein Leben lang begleitet. Vor genau dieser Aufgabe standen 2025 im Unterallgäu viele Familien: 610 Neugeborene hat das Standesamt in Mindelheim registriert. Rein rechnerisch heißt das: Fast jeden Tag kam ein neues Baby dazu – manchmal sogar zwei. Ein Blick in die Statistik zeigt, welche Vornamen im Jahr 2025 im Trend waren und welche Lieblingsnamen sich seit Jahren halten.

    Nicht nur die Namenswahl, sondern auch die Anzahl der Vornamen variiert. Von den 610 Neugeborenen bekamen 396 Kinder genau einen Vornamen, 205 Kinder erhielten zwei Vornamen und neun Kinder wurden sogar mit drei Vornamen eingetragen. Damit wurde fast jedes dritte Kind in Mindelheim mit zwei oder mehr Vornamen registriert.

    Beliebteste Vornamen: Das Podest und die Spitzenreiter 2025

    Bei den Mädchennamen gab es im letzten Jahr keine alleinige Nummer eins, dafür aber ein echtes Doppel an der Spitze: Amelie und Lea teilen sich den ersten Platz, beide wurden jeweils siebenmal vergeben. Dahinter landet Emilia mit einer sechsmaligen Vergabe auf dem zweiten Platz. Ebenfalls häufig vergeben wurden die Namen Frieda, Ida, Luisa und Magdalena – sie kamen jeweils fünfmal vor.

    Bei den Jungen ist die Sache klarer ausgefallen: Jakob ist 2025 die einsame Spitze und wurde neunmal vergeben. Dahinter folgt Linus auf Platz zwei. Platz drei teilen sich schließlich Luis mit sieben Stimmen und Theo, die damit das Treppchen komplett machen. Insgesamt zeigt sich bei den Spitzenreitern ein klares Bild: Klassische Namen sind gefragt, die seit Generationen funktionieren.

    Internationale Einflüsse: Die besonderen Fundstücke im Unterallgäu

    Neben den Dauerbrennern tauchen 2025 auch Namen auf, die auf den ersten Blick auffallen. Bei den Mädchen ist das zum Beispiel Dua, tatsächlich zweimal vergeben – ein Name, der vielen aus der Popmusik bekannt vorkommen dürfte – nämlich von der britischen Sängerin Dua Lipa. Auch Vornamen, die im englischsprachigen Raum verbreitet sind, wie Joy, Maddy oder Zoe, finden sich in der Liste. Das zeigt: Trends aus dem Ausland und aus der Popkultur kommen auch im Unterallgäu an. Passend dazu gibt es außerdem ein breites Spektrum an eher seltenen Namen: von Liv, Romy und Stina bis hin zu Noor, Nila oder Vittoria.

    Mindestens genauso vielseitig ist die Auswahl bei den Jungen. Neben immer mehr englischsprachigen Namen wie Neal oder Trim finden sich auch echte Einzelstücke, die sofort herausstechen: Aurelio, Nepomuk, Roi und Xhem sind alle einmalig vergeben worden. Gerade diese Mischung innerhalb der Statistik zeigt, wie breit die Namenslandschaft im Unterallgäu geworden ist.

    „Nimm zwei“: Das sind die Zweitnamen im Unterallgäu

    Besonders interessant ist der Blick auf die Zweitnamen, die im vergangenen Jahr häufig auf Anklang bei den Eltern gestoßen sind. Bei den Mädchen dominiert ein echter Klassiker: Maria wurde zwölfmal als Zweitname vergeben und belegt damit mit deutlichem Abstand den ersten Platz. Danach folgen die Namen Sophie mit sieben und Marie mit sechs Vergaben. Gleichzeitig tauchen auch ungewöhnlichere Zweitnamen auf, etwa Miley, Nur oder Nova.

    Bei den Jungen stehen im Zweitnamen-Ranking ebenfalls klassische Schwergewichte vorn: Johann und Josef wurden jeweils siebenmal vergeben. Daneben fallen einzelne Namen auf, die man nicht alle Tage liest. Darunter finden sich auch Vornamen, die in anderen Ländern deutlich geläufiger sind, etwa Minh, der vor allem im vietnamesischen Sprachraum verbreitet ist, oder Ángel, ein häufiger Vorname im spanischsprachigen Raum. Daneben tauchen aber auch einzelne Namen auf, die selbst in dieser internationalen Mischung selten sind. Auffällig ist außerdem der Name Feta, den man hierzulande eher selten antrifft und der vor allem im albanischen Raum vorkommt. Eine echte Besonderheit ist auch der Vorname Boy, der 2025 einmalig als Zweitname vergeben wurde.

    Vornamen im Jahr 2025: Alle guten Dinge sind drei

    Dritte Vornamen wurden im vergangenen Jahr im Unterallgäu nur selten vergeben, kommen aber vor. Bei den Mädchen gab es 2025 tatsächlich nur einen einzigen dritten Namen: Silvia. Bei den Jungen sind es immerhin acht: Erich, Fabian und Josef sowie Leander, Ludwig, Lug, Maximilian und Louis. Insgesamt zeigt sich dabei ein Muster: Wenn ein Drittname vergeben wird, handelt es sich häufig um einen klassischen Vornamen.

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