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Klinik Sankt Elisabeth: ...und wir sind trotz Corona alle miteinander für Sie da!

Der Krisenstab der Klinik Sankt Elisabeth, v. l.: Horst Klein, Vors. Mitarbeitervertretung, Anne Brinkmann, Oliver Moritz und Antje Wiedemann (2 v. r., alle Bereichsleitungen Pflege, es fehlt Gertrud Hecht), Charly Heinrich (Leiter Krankenpflegeschule), Judith Seitz (Zentraleinkauf), CA Dr. Ralf Krage (Leiter Notaufnahme) und Ärztlicher Direktor Dr. Stephan Seeliger. Es fehlen Regina Kraus (Hygiene), Prokuristin Caroline Schubert und Monika Zink (Assistentin. d. GF).
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Der Krisenstab der Klinik Sankt Elisabeth, v. l.: Horst Klein, Vors. Mitarbeitervertretung, Anne Brinkmann, Oliver Moritz und Antje Wiedemann (2 v. r., alle Bereichsleitungen Pflege, es fehlt Gertrud Hecht), Charly Heinrich (Leiter Krankenpflegeschule), Judith Seitz (Zentraleinkauf), CA Dr. Ralf Krage (Leiter Notaufnahme) und Ärztlicher Direktor Dr. Stephan Seeliger. Es fehlen Regina Kraus (Hygiene), Prokuristin Caroline Schubert und Monika Zink (Assistentin. d. GF).
Bild: mk/oH

„Team Neuburg“ hält zusammen und bietet in Diagnose, Therapie und Nachsorge Kompetenz und Fürsorge von Mensch zu Mensch

Seit Anfang März befindet sich die KJF Klinik Sankt Elisabeth als „Team Neuburg“ wegen der Coronavirus-Pandemie Tag für Tag im Ausnahmezustand. Dabei gibt jede und jeder sein und ihr Bestes, um flexibel, kompetent, fürsorglich, hilfsbereit und mit ganzem Einsatz zum Wohl des Patienten zu handeln und Tag für Tag in veränderten Rahmenbedingungen tätig zu sein.

Corona: Wir geben Mut

Doch trotz vieler neuer Herausforderungen hat die Coronavirus-Pandemie das „Team Neuburg“ mehr und mehr zusammengeschweißt. Die Initiative, die Ideen, die Geduld und das Verständnis jedes einzelnen haben gezeigt, dass jede und jeder Einzelne im „Team Neuburg“ unersetzlich ist. „Jeden Tag geben wir alle eine geschlossene Mannschaftsleistung für den Dienst am Patienten ab“, betont Caroline Schubert für die Klinikleitung. „Ob als Reinigungskraft oder im Patientenkontakt, als Klinikseelsorger, als Kolleg*in im Technischen Dienst, im Zentraleinkauf oder in der Verwaltung: Jede Berufsgruppe ist gleichermaßen wichtig.“

Dabei kommt dem Krisenstab eine besondere Rolle zu. Anfangs mit einem täglichen Treffen, jetzt dreimal in der Woche setzt er die gesetzlichen Anforderungen um, reagiert auf das pandemische Tagesgeschehen und hat die Sicherheit der Patient*innen und Mitarbeiter*innen fest im Blick. Notfall-Krankenhaus, Fieber-Ambulanz, Corona-Ambulanz, die sorgfältige Einhaltung und Überwachung aller Hygiene-Richtlinien und der Besuchsregelungen – all dies in Absprache mit der Geschäftsführung – gehören u. a. zum umfassenden Aufgabengebiet.

Wir bleiben für Euch da –bleibt Ihr für uns zuhause

Mit diesem Aufruf haben die Mitarbeiter*innen der KJF Klinik Sankt Elisabeth zu Beginn der Coronavirus-Krise ihren Dienst am Menschen in eindringliche Wort gefasst. Dadurch rückte das nicht selbstverständliche Glück in den Mittelpunkt, dass Persönlichkeiten im Rettungsdienst oder bei den Bereitschaften, in Arztpraxen, im Krankenhaus, bei Polizei, Feuerwehr oder anderen Hilfsorganisationen ihren Lebensinhalt darin sehen, Menschen zu helfen.

Nach diesem Aufruf hat unser Team Neuburg eine Welle der Sympathie und Solidarität erreicht, die bis heute nicht abgerissen ist. Herzliche Danksagungen von Einzelpersonen und Unternehmen, liebevolle Aufmerksamkeiten, kostenlose Mahlzeiten sowie Rabatte haben unser Team Neuburg erreicht, das sich herzlich für diese solidarischen und empathischen Gesten bedankt.

Neue Besuchsregelung

Seit 9. Mai sind wieder Besuche von Angehörigen bei Patient*innen in Kliniken möglich. Auf die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln muss dabei zum Schutz von Patient*innen, Besucher*innen und Mitarbeiter*innen sorgfältig geachtet werden.

Besuche sind jeweils zwischen 15 und 19 Uhr möglich. Besucher*innen werden gebeten, den Haupteingang zu nutzen und einen eigenen Mund-Nasenschutz mitzubringen, der während des gesamten Aufenthaltes in der Klinik getragen werden muss. Sie werden gemäß des Kabinettbeschlusses beim Einlass des Krankenhauses durch deren Personalien registriert, um im Infektionsfall eine spätere Nachverfolgung möglich zu machen. Um eine mögliche Wartezeit an der Einlasskontrolle zu verkürzen, ist der Erfassungsbogen für die Einlasskontrolle auf der Website www.sankt-elisabeth-klinik.de zum Download eingestellt.

Offen für den Normalbetrieb

Die KJF Klinik Sankt Elisabeth kann sich – wie die Krankenhäuser bundesweit – langsam wieder öffnen. Diese Lockerung erfolgt in enger Abstimmung mit der Bundes- und der Landesregierung flexibel und bedarfsgerecht mit Blick auf die Coronavirus-Pandemie.

Zum normalen Krankenhausbetrieb der KJF Klinik Sankt Elisabeth gehört es, dass nun auch wieder Operationen und Behandlungen, die nicht notfallmäßig erfolgen mussten, geplant, vereinbart und ausgeführt werden können.

In dieser Zeit der Lockerung gilt die höchste Priorität der Klinik in der Kompetenz und Fürsorge von Mensch zu Mensch dem Wohl und Schutz unserer Patient*innen und unserer Mitarbeiter*innen. Unsere Chefärzte sind gemeinsam mit ihren erfahrenen Teams, ihrer ganzen Erfahrung und ihrem Engagement für Sie da. Ihr Leistungsspektrum und ihre Schwerpunkte sind in folgendem Überblick näher dargestellt.

Im Notfall direkt zu uns

Bei ernsten Erkrankungen gilt oft die Devise, dass der Zeitfaktor für eine umsichtige Diagnose und eine professionelle Behandlung ebenso von sehr großer Wichtigkeit ist wie für eine möglichst positive Prognose. Deshalb zögern Sie bitte nicht, sich bei unserer Notaufnahme nach telefonischer Rücksprache oder auch sofort vorzustellen, wenn Sie sich in einer Notfallsituation befinden oder an akuten Beschwerden leiden (z. B. Fraktur, Infektion oder Verletzung nach Unfall, Koliken, Atemnot, ernste allergische Reaktionen, Herz-Kreislauf-Beschwerden, starke Schmerzen, Lähmung, Taubheitsgefühle oder neurologische Ausfallerscheinungen).

Ärztevorstellung

Harald Franck
Bild: C. Jacklin KJF/oH

Harald Franck
Innere Medizin

Im hochmodernen Herzkatheterlabor (HKL) wendet Chefarzt Dr. Harald Franck mit seinem Team alle gängigen Verfahren der invasiven Kardiologie an.

Bei einem Herzinfarkt mit Verschluss einer Herzkranzarterie kann diese sofort wiedereröffnet und mit einer Gefäßstütze (Stent) behandelt werden.

Im Rahmen von elektrophysiologischen Untersuchungen (EPU) werden krankhafte Leitungsbahnen und Erregungsherde am Herzen verödet.

Öffnungen in der Scheidewand der Vorhöfe oder das linke Vorhofohr werden mit Hilfe von Kathetertechniken verschlossen.
 

Bild: Ulli Hamm KJF/oH

Andreas Markus
Innere Medizin

In doppeltem Sinne sehr qualifiziert: Dr. Andreas Markus leitet die Innere Medizin mit den beiden Schwerpunktbereichen Gastroenterologie und Pneumologie.

Mit den Fachärzten Dr. Susanne Weyrauch, Ourania Panagiotidou und Dr. Ulrich Frankenberger im direkt benachbarten ÃPZ ergeben sich große Synergien zum Wohl des Patienten: Direkte Wege auf die Station, eine schnelle Terminvergabe, kurze Vorläufe für die ambulante Nachsorge und die gemeinsame Abstimmung bei komplexen Situationen – diese Verzahnung von ambulanter und stationärer Medizin stellt für die Patient*innen aus Neuburg und Umgebung eine optimale heimatnahe Versorgung sicher.


 

Bild: C. Jacklin KJF/oH

Markus Ring
Unfallchirurgie und EPZ

Das EPZ an der KJF Klinik Sankt Elisabeth bietet Betroffenen im Bereich künstlichen Gelenkersatzes für Knie, Schulter und Hüfte das gute Gefühl zertifizierter Qualität. Das Team der Unfallchirurgie um Chefarzt Dr. Markus Ring hat diese Bestätigung inzwischen bereits zum dritten Mal vom unabhängigen Fachinstitut endo-cert erhalten. Dieses besondere Qualitätssiegel dokumentiert die bestmögliche Behandlungsqualität.

Außerdem hat die renommierte Deutsche Kniegesellschaft den Chefarzt nach einer Fortbildungsreihe und dem Nachweis entsprechender OP-Zahlen zum „zertifizierten Kniechirurg“ ernannt. Er ist in der Region 10 der Erste und bislang auch Einzige mit diesem Zertifikat.
 

Bild: C. Jacklin KJF/oH

Achim Wolf
Allgemeine Chirurgie und Viszeralchirurgie

Als versierter Spezialist leitet Chefarzt Dr. Achim Wolf die Abteilung für Allgemeine Chirurgie und Viszeralchirurgie und behandelt gemeinsam mit seinem Team alle Erkrankungen dieses Fachbereiches. Auch die Behandlung von Krampfadern zählt dazu.

Im Bereich Viszeralchirurgie ist er zuständig für alle Eingriffe im Bauchraum – den gesamten Verdauungstrakt mit Magen, Dünn-, Dick- und Enddarm sowie Leber, Gallenblase und Milz.

Besondere Spezialitäten der Abteilung sind die Chirurgie von Schilddrüse und Nebenschilddrüse, die große Hernienchirurgie und die minimalinvasive, onkologische Chirurgie des Dickdarms. Thoraxchirurgische Eingriffe werden ebenfalls weiter in Neuburg durchgeführt.
 

Bild: Ulli Hamm KJF/oH

Peter Seropian
Gynäkologie/Geburtshilfe

Diese Hauptabteilung hat sich unter der Leitung von Chefarzt Dr. Peter Seropian sehr gut entwickelt; die Geburtenzahlen steigen kontinuierlich weiter an. Die Dt. Kontinenz Gesellschaft zertifizierte Chefarzt Dr. Peter Seropian als Kontinenzberatungsstelle. Neben dieser besonderen urogynäkologischen Kompetenz verfügt er über die Schwerpunktbezeichnungen „Gynäkologische Onkologie“ und „Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin“. Sein weiterer Schwerpunkt ist die minimalinvasive Chirurgie, die sog. Schlüsselloch-Operationen. Seine hohe persönliche Expertise dokumentieren das Zertifikat MIC II der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie und der Titel „Senior-Mammaoperateur“ der Dt. Krebsgesellschaft für seine große Erfahrung und mehrere hundert Brustoperationen.

Bild: Ulli Hamm KJF/oH

Konstantin Godin
Urologie
Die neue Hauptabteilung Urologie gewinnt mit ihrem Chefarzt Dr. Konstantin Godin von Monat zu Monat an Profil und Potenzial. Gemeinsam mit seinem Team bietet er eine qualifizierte urologische stationäre Versorgung in vollem Umfang mit modernen Standards an. Anfang des Jahres konnte u. a. ein drei Monate alter Säugling erfolgreich operativ versorgt werden.

Die Urologie befasst sich mit der Diagnostik und den Erkrankungen der Nieren und des harnableitenden Systems sowie der männlichen Geschlechtsorgane. Wo medizinisch sinnvoll, kommen minimalinvasive, videounterstützte Verfahren zum Einsatz, die eine schnellere Genesung mit weniger Schmerzmitteln ermöglichen.
 

Bild: Ulli Hamm KJF/oH


Ralf Krage
Anästhesie/Intensivmedizin     

„Menschen helfen geht gemeinsam besser“ ist das Credo von Dr. Ralf Krage. Er ist seit 1. September 2019 Leiter der Hauptabteilung für Anästhesie und Intensivmedizin sowie Ärztlicher Leiter der Notaufnahme.

„Nach 22 Jahren an Universitätskliniken habe ich mich für Neuburg ganz bewusst entschieden. Das Leistungsspektrum geht weit über das übliche Maß eines Grund- und Regelversorgers hinaus. Aber vor allem freue ich mich darauf, hier wieder das leben zu können, warum ich mich für den Beruf des Arztes entschieden habe: Ich möchte Menschen helfen, Schmerzen lindern und ihnen mehr Lebensqualität schenken.“
 

Bild: C. Jacklin KJF/oH


Astrid Passavant
KJPP

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (KJPP) macht sich stark für Kinder und Jugendliche. Ihre Chefärztin verlässt die Klinik zum 30. September. Die medizinische Versorgung ist durch den Verbund der KJF gesichert und die Suche nach einer Nachfolge bereits im Gange.

Für Familien in Belastungs- und Überforderungssituationen ermöglicht die KJPP präventive Angebote, frühe Hilfen und angemessene Interaktion. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal zwischen Augsburg, Ingolstadt, Eichstätt, Pfaffenhofen und Neuburg. Hinter der KJPP steht in Neuburg ein engagiertes und kompetentes Team, das sich Tag für Tag an die Seite der jungen Menschen stellt, die eine seelische Notlage nicht mehr allein meistern können.
 

Bild: C. Jacklin KJF/oH

Stephan Seeliger
Pädiatrie
Unsere Kinder- und Jugendmedizin bietet jungen Patienten vom Frühchen bis zum Alter von 18 Jahren bei körperlichen Beschwerden Kompetenz und Fürsorge direkt vor Ort.

Das Team von Chefarzt Dr. Stephan Seeliger behandelt sowohl Notfälle als auch akute Infektionserkrankungen wie Magen-Darm-Grippe, Bronchitis oder Lungenentzündung, aber auch Diabetes, Hormon- und Wachstumsstörungen oder Krampfleiden sowie psychosomatische Beschwerden.

Die Behandlung kann ambulant oder stationär erfolgen; Eltern können zur Unterstützung rascher Genesung mit aufgenommen werden. Zur Kinder- und Jugendmedizin gehören auch eine Pädiatrische Tagesklinik und zahlreiche pädiatrische Spezial-Ambulanzen.

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