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Spendenlauf

12.05.2017

120 Kilometer für ein Halleluja

Pfarrer Thomas Greiner von der Neu-Ulmer Friedenskirche geht ab heute bei einem Spendenlauf im afrikanischen Ruanda an den Start.

Neu-Ulmer Pfarrer schwitzt ab heute beim „Muskathlon“ für den guten Zweck – dafür reiste er nach Ruanda

Extremer Einsatz für eine bessere Welt: Dafür steht der Muskathlon in Ruanda. An dem Spendenlauf im „Land der tausend Hügel“ im Osten Afrikas nehmen einige Hundert Läufer, Mountainbiker und Wanderer aus ganz Europa und Ruanda teil – darunter auch Pastor Thomas Greiner von der Friedenskirche Neu-Ulm. Der Erlös des Muskathlon kommt dem christlichen Kinderhilfswerk Compassion Deutschland zugute.

Veranstalter ist die christliche Männerbewegung „Der 4te Musketier“, die Glauben und Sport im Leben von Männern – und Frauen – zusammenführen und ihnen dabei bewusst den Blick für die Nöte der Welt öffnen möchte. Und was bewegt Thomas Greiner zur Teilnahme an diesem Event? „Mir ist es wichtig, den Menschen dorthin nicht nur Geld zu überweisen, sondern durch meinen Einsatz vor Ort zu zeigen, wie wichtig sie mir sind. Besonders freue ich mich auf die persönliche Begegnung mit meinem Patenkind.“

Jeder Muskathlet, der heute bis Samstag, 20. Mai, in Ruanda dabei ist, sucht Paten für zehn arme Kinder, die das Patenschaftsprogramm von Compassion besuchen, oder Spender, die zusammen 10000 Euro für das Patenschaftsprogramm des Kinderhilfswerks spenden. Gestartet wird in den Disziplinen Halbmarathon (21,1 Kilometer), Marathon (42,2 Kilometer), Wandern (63 Kilometer) oder Mountainbiken (120 Kilometer). In letzterer Disziplin geht Pastor Greiner an den Start.

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Erwartet werden Hunderte Männer und Frauen aus Europa sowie Sportler aus Ruanda, die durch ihre Teilnahme das Anliegen des Laufs unterstützen. Die Routen führen durch die ruandische Savanne – vorbei an Kinderzentren von Compassion, wo Kinder aus ärmsten Familien in ihrer Persönlichkeit und ihren Begabungen gefördert werden. Zum Muskathlon gehört mehr als der Spendenlauf an sich: Die Teilnehmer besuchen die Kinderzentren und treffen dabei die Kinder – damit die Sportler unmittelbar vor Ort erleben, wofür sie sich einsetzen.

Die christliche Männerbewegung „Der 4te Musketier“ entstand 2007 in den Niederlanden. Angelehnt an den Romanklassiker „Die drei Musketiere“ möchte sie Männer begeistern, an ihre Grenzen zu gehen, einen lebendigen Glauben zu leben und sich neu für Familie, Kirche und Gerechtigkeit zu engagieren. Außer in Ruanda findet 2017 auch ein Muskathlon in Indonesien statt, an dem Freizeitsportler aus Deutschland zugunsten von Compassion teilnehmen werden.

Das christliche Kinderhilfswerk Compassion vermittelt Patenschaften für Kinder in Entwicklungsländern, um ihnen ein Leben außerhalb von Armut zu ermöglichen. Aktuell wird in Zusammenarbeit mit einheimischen christlichen Kirchen über 1,7 Millionen Kindern in 26 Ländern in Lateinamerika, Afrika und Asien geholfen. (az)

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