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Senden

27.11.2019

21 Frauen und neun Männer treten für Sendens Grüne an

Einen überaus hohen Frauenanteil weist die Kandidatenliste der Sendener Grünen für die Stadtratswahl auf.
Foto: Roland Furthmair

Auf der Stadtratsliste steht auch die ehemalige Stadtbaumeisterin. Die Partei will einige Dinge verbessern.

Eine Vorschlagsliste mit 30 Bewerberinnen und Bewerbern für die Stadtratswahl am 15. März 2020 konnte Helmut Meisel am Montagabend im Hotel Feyrer präsentieren. Der Stadtrat ist seit 40 Jahren für Bündnis 90/Die Grünen in Senden aktiv. Allerdings konnten bei der Nominierungsversammlung nicht alle Bewerber anwesend sein. Dazu zählte auch die ehemalige Sendener Stadtbaumeisterin Manuela Huber aus Aufheim, die nun für den Stadtrat kandidieren will. Sie hatte einen beruflichen Termin.

So sagte Helmut Meisel: „Ich kann hier leider nur die Grüße von Manuela Huber und aus Berlin von unserer Bundestagsabgeordneten Ekin Deligöz übermitteln.“ Zugegen waren dafür die Kreisvorstandssprecher Mechthild Destruelle und Tilman Hirth, die sämtliche Abstimmungen leiteten und die Vorstellungsrunde der Kandidaten moderierten.

Sendens Grüne setzen auf Entwicklung der Innenstadt

Dem Wahlkampf sieht Stadtrat Meisel optimistisch entgegen: „Wir werden uns bei der Wahl mit bewährter Verlässlichkeit und Durchsetzungsvermögen behaupten, unsere Partei soll künftig mit mindestens fünf Sitzen trotz der großen Konkurrenz vertreten sein.“ Schließlich würden Themen aufgegriffen, die andere nicht angehen. Zudem agiere seine Partei sachlich und gut informiert zum Wohl der Stadt und sei auch mal für Kritik offen.

Beispielgebend ist Meisel zufolge die Kandidatenliste der Grünen mit 21 Frauen und neun Männern. Meisels Erläuterungen zu anstehenden Verbesserungen deckten sich mit den Inhalten der Kurzvorstellungen der Kandidaten: So steht vorrangig die Entwicklung der Innenstadt im Fokus, die Einrichtung von verkehrsberuhigten Zonen sowie der Bahnhofsumbau mit Schaffung von Fahrradboxen stehen ebenso auf der Agenda wie die Verbesserung des Radwegenetzes, die Berücksichtigung von mehr Grün bei Bebauungsplänen sowie eine Begrenzung des vorhandenen Handelsvolumens in Sendens Norden.

Meisel betonte: „Das Wachstum ist erreicht, unsere Einwohnerzahl muss auf 25000 begrenzt werden, die Flächenversiegelung muss ein Ende haben.“ Und er ergänzte: „Dazu brauchen wir eben auch eine starke Liste.“

Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen in Senden stellt insgesamt 30 Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl am 15. März 2020 auf. Auf den ersten zehn Plätzen der nun beschlossenen Liste stehen folgende Personen: 1. Helmut Meisel, 2. Sandra Axmann, 3. Hans-Peter Werner, 4. Astrid Birkholz, 5. Pit Ehrenberg, 6. Florian Junginger, 7. Meltem Cullu, 8. Michael Bouska, 9. Manuela Huber, 10. Marion Mahle.

Die weiteren Kandidaten sind: Benjamin Mayer, Alexandra Liapaki, Edelgard Werner, Michael Grandy, Eva Faas, Gertraud Wagner, Tufan Ruhoglu, Anna Werner, Bettina Walter, Ulrich Embacher, Susanne Brückner, Brunhilde Schulz, Michaela Schlosser, Yvonne Schlindwein, Sarah Darwish, Iris Sailer, Kim-Anke Grandy, Andrea Naumann, Nicole Rinke und Monika Zanker.

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