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Ulm/Neu-Ulm

23.09.2018

30-Jähriger stirbt beim Einstein-Marathon

Toter beim Einsteinmarathon,.
Bild: Alexander Kaya

Ein Läufer bricht auf den letzten Metern beim Einsteinmarathon zusammen. Am Nachmittag ist klar: Der Mann hat nicht überlebt.

Beim Einstein-Marathon in Ulm und Neu-Ulm ist heute ein 30-jähriger Teilnehmer gestorben. Der Mann brach gegen 11 Uhr vormittags auf Höhe des Stadthauses auf der Zielgeraden zusammen. Dies teilten die Verantwortlichen bei der Pressekonferenz am Nachmittag mit. Laut Claus-Martin Muth, dem leitenden Notarzt beim Einsteinmarathon, fingen andere Teilnehmer sofort an, den auf der Strecke liegenden Mann zu reanimieren, bis Helfer des Roten Kreuzes bei ihm waren.

Knapp 15 Minuten wurde der Mann auf der Zielgeraden reanimiert. Dann gab es wohl einen ersten Lichtblick. Doch auf dem Weg ins Krankenhaus sei der Läufer erneut kollabiert und nach weiteren Reanimationsversuchen in der Klinik schließlich gestorben.

Die Ursache für den plötzlichen Tod des Mannes ist noch unklar. Er soll zwar vor knapp zwei Wochen eine Erkältung gehabt haben. „Ob die damit etwas zu tun hat, können wir aber nicht sagen“, so Muth. Alles weitere sei derzeit reine Spekulation.

Auch ein weiterer Teilnehmer musste reanimiert werden. Er war als Radbegleiter bei der Veranstaltung tätig und erlitt noch vor dem Start einen Herzinfarkt. Dem Mann mussten laut Muth auch Stents, also Gefäßstützen, gesetzt werden. Er sei aber wieder wohlauf.

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