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Langenau

02.08.2020

43-jähriger Motorradfahrer stirbt bei Unfall bei Langenau

Bei einem Unfall am Samstag bei Langenau ist ein Motorradfahrer ums Leben gekommen.
Bild: Thomas Heckmann

Tödliche Verletzungen hat ein 43-jähriger Motorradfahrer bei einem schweren Verkehrsunfall am Samstag westlich von Langenau (Alb-Donau-Kreis) erlitten.

Kurz nach vier Uhr nachmittags war der Mann gemeinsam mit einem weiteren Motorrad unterwegs von Langenau in nördlicher Richtung nach Nerenstetten. Kurz nach der Überführung über die Autobahn 7 überholte das Motorrad vor ihm ein Auto und einen Motorroller, und auch der 43-Jährige wollte die beiden Fahrzeuge überholen. Zwischenzeitlich hatte eine Rechtskurve begonnen und ein Maisfeld neben der Straße nahm dem Fahrer die Sicht. So bemerkte er einen entgegenkommenden VW Touran erst, als er mit seinem Motorrad auf der Gegenfahrbahn war.

Rettungskräfte des DRK und ASB Langenau waren im Einsatz

Beim Versuch, links am entgegenkommenden VW vorbeizukommen, blieb das Motorrad an der linken Seite des Pkw hängen. Der Motorradfahrer prallte gegen das Auto, wurde einige Meter weiter geschleudert und blieb im Straßengraben liegen. Das Motorrad landete in einer Wiese links der Straße. Unfallzeugen und Ersthelfer versuchten, das Leben des Motorradfahrers zu retten, auch Rettungskräfte des DRK und ASB Langenau waren im Einsatz. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Motorradfahrers feststellen.

Vier Notfallseelsorger waren am Unfallort, ebenso die Feuerwehren aus Langenau und Nerenstetten

Im entgegenkommenden VW wurde eine 24-jährige Frau auf dem Beifahrersitz durch Glassplitter leicht verletzt. Der 30-jährige Fahrer und seine vier Monate alte Tochter auf der Rückbank blieben unverletzt. Die Frau wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Vier Notfallseelsorger kamen an die Unfallstelle und betreuten die Unfallzeugen und Ersthelfer. Die Feuerwehren aus Langenau und Nerenstetten sicherten die Unfallstelle ab, kümmerten sich um den Brandschutz, unterstützen die Ersthelfer und reinigten nach der Bergung die Unfallstelle, wobei auch ausgelaufenes Motoröl abgebunden werden musste. Der Unfallaufnahmedienst der Verkehrspolizei Heidenheim ermittelt nun den genauen Unfallhergang. Die Straße musste über zwei Stunden voll gesperrt werden.

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