Ingrid und Götz Döring haben jüngst ihren 65. Hochzeitstag gefeiert. Zu diesem besonderen Ehejubiläum gratulierte der zweite Bürgermeister Johannes Stingl im Namen der Stadt Neu-Ulm und überbrachte Blumen, Geschenke sowie die herzlichsten Glückwünsche.
Die Eheleute stammen gebürtig aus Memmingen und haben sich dort während der Arbeit kennengelernt. Ingrid war damals 17 Jahre alt und in der Ausbildung zur Industriekauffrau. Ihr zukünftiger Mann Götz war 19 Jahre alt und arbeitete als Dreher in derselben Firma. Geheiratet wurde bereits ein Jahr später.
Gearbeitet in der JVA Neu-Ulm
1962 wurde die erste Tochter des Paares geboren, es folgten noch zwei weitere Töchter sowie zwei Söhne. 1974 – Götz Döring arbeitete zu der Zeit im Justizvollzugsdienst – wurde er nach Neu-Ulm ins hiesige (heute geschlossene) Gefängnis versetzt. Die jüngste Tochter kam dann 1977 in Neu-Ulm zur Welt. Ingrid Döring hatte mit den Geburten der Kinder ihren Beruf aufgegeben, um sich voll und ganz um den Nachwuchs zu kümmern.
Götz Döring ließ seine Leidenschaft für den Fußball auch nach der Versetzung nach Neu-Ulm nicht los. Er spielte jedoch nicht mehr selbst, sondern trainierte die Jugendmannschaften des TSV Neu-Ulm, darunter auch die eigenen Söhne. Aktiv war er für mehrere Jahre auch im Vorstand der Kleingärtner in Schwaighofen.
Ingrid Dörings Leidenschaft galt ihren fünf Kindern und dann insbesondere auch den elf Enkeln und vier Urenkeln. Sie ist für sie die „Märchen-Oma“ und genießt es, als Oma und Uroma mehr Zeit zum Vorlesen, Märchenerzählen und Spielen zu haben als damals als Mutter, wenn nebenbei noch der Haushalt erledigt werden musste.
Auch in Tomerdingen haben die Dörings gewohnt
Einige Jahre lebte das Ehepaar auch in Tomerdingen. Aus ihrer großen Liebe zu Tieren heraus engagierten sie sich dort stark im Tierschutz in der Katzenhilfe und versorgten herrenlose Katzen. Zwei dieser Katzen zogen zusammen mit Ingrid und Götz Döring nach Pfuhl um. Dort lebt Ingrid Döring heute noch; ihr Mann wohnt mittlerweile im AWO-Seniorenheim ganz nah am Donauufer. Bis vor zwei Jahren pflegte Ingrid ihren Mann noch zu Hause. Weil bei beiden die Gesundheit dies leider nicht mehr zulässt, haben sie sich für diesen Schritt entschieden.
Der 65. Hochzeitstag wird ganz entspannt gefeiert: Kinder, Enkel und Urenkel besuchen das Jubelpaar an verschiedenen Tagen, damit es vor allem für Götz Döring nicht zu anstrengend wird. Gleichzeitig spart das Paar so die Kräfte für eine bald anstehende große Familienfeier – und für den Besuch der Glacis-Konzerte der Dorfkapellen, Musikvereine und Chorgemeinschaften, auf deren musikalische Darbietungen sich die Eheleute Döring besonders freuen. (AZ)
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