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Aktion

07.07.2020

97630 Kilometer für den Klimaschutz

Eine goldene Fahrradklingel als Staffelstab: Auf das Stadtradeln in der Stadt Neu-Ulm folgt die gleichnamige Aktion im Landkreis. Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger steigt vom Rad, Landrat Thorsten Freudenberger tritt in die Pedale.
Bild: Stadt Neu-Ulm

471 Neu-Ulmer haben sich am Stadtradeln beteiligt, nach der Stadt ist der Landkreis an der Reihe. Anmeldungen sind noch möglich

Die Stadt Neu-Ulm ist Wiederholungstäter: Zum zweiten Mal hat sich die Kommune an der deutschlandweiten Kampagne Stadtradeln des Klima-Bündnisses beteiligt. Ziel des Wettbewerbs ist es, möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen und somit ein Zeichen für mehr Klimaschutz und Radverkehrsförderung zu setzen und gleichzeitig auch CO2 einzusparen.

Drei Wochen lang haben die Neu-Ulmerinnen und Neu-Ulmer in die Pedale getreten. Alle, die in der Stadt wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule oder Hochschule besuchen, konnten mitmachen und Kilometer sammeln. Letztendlich haben am Ende des Aktionszeitraums am Sonntag 471 Radlerinnen und Radler in 52 Teams insgesamt 97630 Kilometer erradelt. Gut 14 Tonnen CO2 konnten so eingespart werden, hat die Stadtverwaltung Neu-Ulm ausgerechnet. Bereits geradelte Kilometer können noch bis einschließlich 12. Juli nachgetragen werden. Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger, die selbst das Team „Neu-Ulm – Verwaltung und Stadtrat“ als Teamchefin angeführt hat, ist begeistert vom Ergebnis: „Es ist einfach klasse zu sehen, wie viele Menschen sich am Stadtradeln beteiligt haben, wie viele Kilometer zusammengekommen sind und was wir gemeinsam erreichen können. Die Aktion zeigt einmal mehr: Fahrradfahren ist eine tolle Freizeitbeschäftigung und gleichzeitig im städtischen Bereich auch noch eine echte Alternative zum Auto“. Albsteiger hofft auf einen nachhaltigen Effekt des Stadtradelns, auch über den Aktionszeitraum hinaus: „Vielleicht sattelt ja der ein oder andere für seine Wege innerhalb der Stadt dauerhaft auf das Fahrrad um.“

Wer nach drei Wochen Stadtradeln in der Stadt Neu-Ulm noch nicht genug hat, kann weiter in die Pedale treten: Das Radeln geht seit Montag im gesamten Landkreis Neu-Ulm weiter. Mitmachen können alle, die im Landkreis wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule oder Hochschule besuchen. Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger hat den Stadtradeln-Staffelstab am Sonntag in Form einer goldenen Klingel an Landrat Thorsten Freudenberger übergeben. Die beiden CSU-Politiker hoffen auch im Aktionszeitraum des Landkreises auf eine rege Teilnahme der Bürger.

Der Landkreis radelt bis Sonntag, 26. Juli. Zusätzlich nehmen die Städte Weißenhorn, Senden, Illertissen und Vöhringen sowie die Gemeinden Nersingen und Holzheim teil. „Als Landkreis sind wir dieses Jahr zum ersten Mal mit dabei und freuen uns über jeden, der mitradelt und damit ein Zeichen für den Klimaschutz setzt“, sagt Landrat Thorsten Freudenberger. „Neu-Ulm hat bereits kräftig vorgelegt und dieses Ergebnis wollen wir jetzt natürlich für den ganzen Landkreis ausbauen.“ Dabei solle das Fahrrad nicht nur für die kommenden drei Wochen, sondern dauerhaft in den Blickpunkt rücken.

Ein Bericht über die Stadtradeln-Auftakt-Tour durch den Landkreis folgt. (az)

Eine Anmeldung ist unter stadtradeln.de/neu-ulm möglich. Wer an der Aktion der Stadt teilgenommen hat und wieder dabei sein will, muss sich neu anmelden und sich einen anderen Benutzernamen geben.

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