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01.06.2017

Allgäuer Ring: Drei Vorschläge des Rad-Clubs

So soll der Verkehr unfallfrei fließen

Um den Allgäuer Ring für Radfahrer sicherer zu machen, hat die Stadtverwaltung vor einigen Wochen sogenannte „Umlauflaufsperren“ installiert. Diese sollen Radler abbremsen und so Unfälle verhindern. Die Stadt will so ihrer Verantwortung nachkommen und bekam dafür etwas Gegenwind. Unter anderem von Walter Radtke, dem Vorsitzenden des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Er beschwerte sich bereits kurz nachdem die Absperrungen eingerichtet wurden – und tut es jetzt noch einmal. Denn Radtke fordert andere Sofortmaßnahmen am Allgäuer Ring.

Wie berichtet, plant die Stadt den Kreisverkehr irgendwann komplett umzubauen. Drei Varianten werden daher geprüft. Das dauert dem ADFC-Vorsitzenden zu lange. „Trotz vieler Maßnahmen, die die Verkehrssicherheit verbessern sollten, hat sich die Unfallhäufigkeit nicht verringert“, sagt Radtke. „Man muss kein Hellseher oder Schwarzmaler sein, um zu sagen, dass der nächste schwere Unfall nur eine Frage der Zeit ist.“ Der ADFC hat daher ein paar Vorschläge: Zum einen sollte den Radlern an allen vier Querungen Vorfahrt gewährt werden. Zum anderen werde eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer notwendig. Und der dritte Punkt lautet: Abbau der Umlaufsperren.

Radtke habe bereits alle Fraktionen über die Ideen informiert. Er betont: „Bei unseren Forderungen handelt es sich keinesfalls um eine Gängelung des Kfz-Verkehrs – sind doch die meisten Autofahrer auch Fahrradfahrer – sondern lediglich um Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.“ (az, kat)

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