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15.04.2016

Alpenverein: Neuwahl im zweiten Anlauf

Neu-Ulms größter Sportverein bestätigt Vorstand im Amt

So etwas hat es noch nicht gegeben in der 115-jährigen Geschichte des Neu-Ulmer Alpenvereins. Weil zwei Mitglieder wegen eines Formfehlers erfolgreich gegen die Vorstandswahlen im vergangenen Jahr geklagt hatten, mussten die Wahlen am vergangenen Dienstag wiederholt werden. Das Ergebnis war das selbe: Der 13-köpfige Vorstand um den Vorsitzenden Dieter Danks wurde wieder gewählt. Dennoch war die Wiederholung der Wahl das prägende Thema der Veranstaltung mit rund 120 Mitgliedern im Ulmer Roncallihaus.

Schon am Eingang wurden die Mitglieder einer Ausweiskontrolle unterzogen, dazu gab es grüne Wahlkarten, Wahlkabinen und eine Wahlurne – damit ja alles mit rechten Dingen zugeht. Anders als im vergangenen Jahr. Damals war per Handzeichen abgestimmt worden, obwohl sich ein Mitglied für eine geheime Wahl ausgesprochen hatte. Das Neu-Ulmer Amtsgericht hatte die Wahl daraufhin für nichtig erklärt.

Um diesen Fehler künftig zu verhindern, beschloss die Mitgliederversammlung am Dienstag auch eine Änderung der vereinseigenen Satzung. In Zukunft ist ein Drittel der Anwesenden nötig, um eine geheime Wahl durchzusetzen – bisher reicht dafür der Antrag einer einzelnen Person. Zudem wurde einstimmig beschlossen, die Mitgliedsbeiträge zu erhöhen. Vollmitglieder zahlen statt 58 künftig 62 Euro.

Alpenverein: Neuwahl im zweiten Anlauf

Zuvor hatte Vorsitzender Dieter Danks auf das vergangene Jahr zurückgeblickt, das aus seiner Sicht sehr erfolgreich war. Neben dem 8000. Mitglied – mittlerweile zählt Neu-Ulms größter Sportverein bereits 8100 – freute sich Danks auch über mehr junge Mitglieder sowie einen steigenden Frauenanteil. Die Damen der Inline-Alpin Rennläufer gewannen den Weltcupgesamtsieg und die Europameisterschaft. Die Wettkampfkletterer erreichten einen dritten Platz bei der Jugendweltmeisterschaft.

Kletterhalle bleibt Besuchermagnet

Der scheidende Jugendreferent Sebastian Vendt berichtete über ein Treffen mit Flüchtlingen im „Sparkassendome“, die Kletterhalle in Neu-Ulm. Der fünf Millionen teure Bau war auch Thema des Schatzmeisters Hans Rauth. Er bezeichnete den „Sparkassendome“ als wichtigen Pfeiler des Vereins. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden 64000 Besucher gezählt und 650000 Euro eingenommen.

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