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29.08.2011

Alte Liebe rostet nicht

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Ein Feuerwehrauto aus dem Jahr 1965 nennt der Vöhringer Stefan Heiß sein Eigen und restauriert es mit Hingabe.

Treffen der Oldtimerfreunde Wullenstetten gut besucht

Senden Mehr als 450 Fahrzeuge waren es, die am Sonntag beim Oldtimertreffen in Wullenstetten auf der Festwiese eintrafen. Nahe dem Sportpark hatten die Traktoren- und Oldtimerfreunde zu ihrem dritten Treffen geladen. „Dieses Mal haben wir deutlich mehr Autos als Traktoren“, erzählte Dieter Fischer, der die herantuckernden Gefährte einwies. Mit dem Zulauf und dem idealen Wetter am Sonntag war der Verein sehr zufrieden. Autofans aus der ganzen Region nützten die Gelegenheit zum Fachsimpeln, und Hunderte weiterer Besucher besahen sich die ausgestellten Motorräder, Autos und Traktoren.

Zum Beispiel den alten Feuerwehreinsatzwagen aus dem Jahr 1965, mit dem der Vöhringer Stefan Heiß gekommen war. „Es war schon immer ein Traum von mir, so einen zu haben“, erzählt der Unternehmer, der den roten Wagen im letzten Jahr gekauft und seither auf Vordermann gebracht hat. Tatsächlich ist das Auto noch voll funktionstüchtig, und falls es in seinem Betrieb tatsächlich einmal zu einem Brand käme, könnte er sogar zum Einsatz kommen, berichtet der Feuerwehrmann. Sehen lassen kann sich aber auch der Verbrauch: 28 Liter. Doch bis alles hergerichtet ist, werde er noch viel Arbeit haben, so Heiß. Von der zeitintensiven Pflege eines Oldtimers weiß auch der Sendener Bernd Kondrun zu berichten, der mit seinem Daimler Benz 170 VA auf den Platz gefahren war.

„Der wird nicht geschont“, so der Oldtimerfan, der sich jetzt von dieser Karosse aus den 50er Jahren trennen möchte. Denn zu Hause hat er ein weiteres Auto mit Potenzial, das noch 20 Jahre mehr auf dem Buckel hat. Gleich gegenüber stand sicherlich eines der ältesten Fahrzeuge auf dem Platz, ein Minor Tourer aus dem Jahr 1931. „Mit ihm darf man es nicht eilig haben, aber man kommt überall hin“, sagte Besitzer Michael Hegele. Der Pfaffenhofener fährt auch größere Touren mit dem kleinen englischen Wagen, der schon wegen seiner himmelblauen Lackierung ein Hingucker ist. Ob der Farbton original ist, weiß Hegele nicht, aber das Blau stoße beim Publikum auf große Sympathie. So wird es wohl auch dabei bleiben.

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Traktoren, etwa solche mit Metallrädern, eine alte Dreschmaschine in Aktion und einige Transporter gehörten ebenfalls zu den Ausstellungsstücken.

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