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Ulm/Neu-Ulm

11.05.2018

Am Museumstag ziehen alle an einem Strang

Auch das Edwin-Scharff-Museum ist am Sonntag mit dabei.
Bild: Alexander Kaya

Am 13. Mai bieten die Ausstellungshäuser in Ulm und Umgebung Programm für die ganze Familie. Ein Überblick.

Das Motto hätten sich die Museen und Ausstellungshäuser in Ulm, Neu-Ulm und Umgebung nicht besser ausdenken können. Denn das „Netzwerk Museum“, das der Internationale Museumstag in diesem Jahr beschwört, existiert dort längst. Das sagt jedenfalls Christian Glass, der Direktor des Donauschwäbischen Zentralmuseums (DZM). Und dafür ist der Museumstag, der am Sonntag, 13. Mai, stattfindet, ein Indiz. Denn dass aus diesem Anlass so viele Einrichtungen an einem Strang ziehen, ist Glass zufolge „einzigartig in Baden-Württemberg“ – und auf der anderen Seite der Landesgrenze allemal bespielhaft.

18 Institutionen, vom großen Museum Ulm bis zur kleinen Galerie in der Sebastianskapelle, sind dieses Jahr in dem gemeinsamen Programm vertreten. „Wir haben eine beeindruckende Vielfalt“, findet DZM-Chef Glass, auch mit Blick auf die anderen Häuser. Ein Neuzugang im Angebot ist „Herr Zopf’s Friseurmuseum“ in der Neu-Ulmer Dieselstraße, zurück ist das Edwin-Scharff-Museum. Und dadurch, dass sich dieses Jahr auch das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg (DZOK) beteiligt, ist das benachbarte HfG-Archiv nicht mehr der einzige Grund, den weiten Weg an den Stadtrand anzutreten. „Der Kuhberg bekommt dadurch mehr Gewicht im Programm“, sagt Glass. Noch weiter draußen liegen die Museen des Landkreises Neu-Ulm und das Museum Villa Rot in Burgrieden-Rot. Wer also möglichst viel erleben will, sollte mobil sein und Zeit mitbringen. Dafür kann er sich das Geld sparen: Der Eintritt ist überall kostenlos.

„Neue Wege, neue Besucher“, lautet der Untertitel des diesjährigen Programms – ein Hinweis darauf, dass Museen heutzutage große Anstrengungen unternehmen, um neue Zielgruppen zu erschließen. Besonders im Fokus am Museumstag: die Familien. „Uns geht es darum, zu zeigen, dass die Institution Museum derzeit neu entdeckt wird“, erklärt Glass. In „seinem“ Donauschwäbischen Zentralmuseum liest beispielsweise eine Märchenerzählerin, in der Kunsthalle Weishaupt dürfen Kinder im Foyer selbst künstlerisch aktiv werden und im Stadthaus-Untergeschoss startet eine Ausstellung mit Werken von kleinen Künstlern, die bei den samstäglichen Workshops entstanden sind. „Da sind supertolle Sachen zusammengekommen“, freut sich Sabine Presuhn vom Stadthaus-Team.

Erwachsene Besucher freuen sich darüber, dass in mehreren Häusern ganz neue Ausstellungen gezeigt werden, so im Naturkundlichen Bildungszentrum („Faszination Neue Welt – Leben und Forschen in Costa Rica“) sowie in Museum Ulm und Kunsthalle Weishaupt („Warum Kunst?“). In der Walther Collection in Burlafingen ist der Museumstag sogar Eröffnungstag: Die neue Schau „Life and Dreams“ ist die erste umfangreiche Präsentation von Werken chinesischer Künstler aus der Sammlung.

Was genau wo zu sehen ist, kann man im Programmheft zum Museumstag nachlesen, das bereits in allen beteiligten Ausstellungshäusern und in vielen weiteren öffentlichen Einrichtungen ausliegt. In diesem gibt es auch wieder ein Gewinnspiel: Wer drei der auf einer Doppelseite abgebildeten Kunstwerke dem richtigen Ort zuordnet, kann unter anderem Donauweine, Kunstkataloge und Kunstobjekte ergattern.

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