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17.06.2009

Amoklauf im Internat angedroht

Neu-Ulm (kr) - Weil er wenige Wochen vor der Bluttat von Winnenden einen Amoklauf in seinem baden-württembergischen Internat androhte, muss ein 15-Jähriger aus dem nördlichen Landkreis sich demnächst vor dem Neu-Ulmer Jugendrichter verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt dem Schüler "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten" zur Last. Der Jugendliche, der bis vor einiger Zeit noch in einem Gymnasium im Landkreis auf das Abitur lernte, hatte in ein Bushäuschen, das ganz in der Nähe seiner neuen Schule liegt, mit Filzstift "Amoklauf geplant am 20.2.09... Blut wird fließen". Unter diesen Zeilen hinterließ er noch den Namen eines seiner Mitschüler sowie die Nummer von dessen Zimmer im Internat. Die Ermittlungen führten rasch zu dem 15-Jährigen, der in der Schule auch mehrere Diebstähle begangen haben soll. Nach NUZ-Informationen wurde der aus sogenanntem guten Hause stammende Jugendliche des Internats verwiesen.

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