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27.10.2016

An der Donau heißt es: Zurück zur Natur

Auf einem Uferstreifen der Donau bei Günzburg kann man bereits jetzt die Ausgestaltung und die ökologische Auswirkung des Projektes „Öko-Berme“ sehen.
Foto: mde

Elchingen will Fluss „erlebbar“ machen

Das Flussufer der Donau bei Elchingen soll durch das Projekt „Öko-Berme“ (Berme ist beim Dammbau der Begriff für eine vorgelagerte Stufe am Damm) naturnah aufgewertet werden. Die Uferbereiche sollen „erlebbar“ werden (wir berichteten). Initiator des Projektes sind die Oberen Donaukraftwerke, die mit dieser Maßnahme eine Dammsanierung verbinden. Dazu erteilte nun der Gemeinderat die wasserrechtliche Genehmigung die gewährleistet, dass keine Verschlechterung des Abflussverhaltens an der Donaustaustufe Elchingen eintritt. In den Damm wird eine Wurzelschutzmatte eingebaut, die eine Dichtungsfunktion besitzt. Im Verlauf der nächsten drei Jahre werden durch wissenschaftliche Beobachtungen „die Auswirkungen auf ökologische, technische und sozioökonomische Faktoren aufgezeichnet und bewertet“, wie es in der Sitzungsvorlage hieß. Zunächst ist vorgesehen, die „Öko-Berme“ oberhalb der Staustufe Oberelchingen in Fließrichtung links auf einer Länge von 500 Metern einzubauen. Danach folgen die restlichen, beiderseitigen Dammstrecken bis zur Brücke der Staatsstraße 2021. Um Eingriffe in den Auwald zu vermeiden, erfolgt die ökologische Dammsanierung und Verbreiterung der Uferzone nicht in Richtung Auwald, sondern im Wasser.

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