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Wohnen

29.01.2020

An der Leibi entsteht ein Wohngebiet

Auf diesem Areal am südwestlichen Ortsrand Holzheims soll ein neues Wohngebiet entstehen. Die Planungen dazu hat der Gemeinderat jetzt vergeben.
Foto: Willi Baur

Erste Aufträge sind vergeben. Die Bürgermeisterin spricht kommende Probleme an

Mit der Entwicklung des neuen Wohngebietes „An der Leibi“ soll es zügig vorwärts gehen. Das wünschte sich jedenfalls Bürgermeisterin Ursula Brauchle bei der Sitzung des Gemeinderates am Montag. Dabei hat das Gremium erste Aufträge vergeben.

So soll das Neu-Ulmer Planungsbüro Zint und Häußler für ein Gesamthonorar von 20000 Euro die komplette Bauleitplanung für das Wohngebiet am südwestlichen Ortsrand übernehmen. Einem grundsätzlichen Beschluss des Gemeinderates vom Dezember zufolge sind auf dem Areal nahe dem Schulgelände knapp ein Dutzend Wohneinheiten vorgesehen, zumeist in Form von Einfamilienhäusern.

Allerdings: „Die Erschließungssituation ist hier kritisch. Wir müssen deshalb mehrere Optionen prüfen“, sagte Brauchle. Nötig sei deshalb „ein Ingenieurbüro, das sich in der Gemeinde auskennt“. Insofern hat sich das Gremium auf ihren Vorschlag hin einstimmig für die Ulmer SAG entschieden.

Das Büro hatte seine Leistungen für insgesamt 113000 Euro angeboten. Sie beinhalten neben der Erschließungsplanung auch die Ausführungspläne für die Verkehrsanlagen sowie die Wasser- und Abwasserleitungen samt Ausschreibung und Bauleitung.

Weitere Angebote lagen dem Gemeinderat nicht vor. Das sei „nicht zwingend erforderlich“, erklärte Bauamtsleiter Alexander Gehr. Das Honorar liege in diesem Fall unter dem Schwellenwert. „Sind mit den Grundstücksbesitzern alle offenen Fragen geklärt?“, fragte Zweiter Bürgermeister Thomas Hartmann (CSU/Dorfgemeinschaft). „Bei einer Besprechung im Dezember waren wir uns einig, dass wir das machen und auch wie“, befand die Bürgermeisterin. Auch das Thema Löschwasser werde „berücksichtigt, so gut es eben geht“, beantwortete sie eine Nachfrage von Ratsmitglied Armin Frank (CSU/DG). Dabei sei man aber auch noch an einer „anderen größeren Lösung“.

Bis März oder April soll Brauchle zufolge eine planerische Diskussionsgrundlage vorliegen, auch zu Details. Nun sei wichtig, „dass die Büros jetzt mit ihrer Arbeit loslegen“. (pth)

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