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27.02.2015

Anklage gegen Dopingarzt

Gegen einen 39-jährigen Arzt des Ulmer Uni-Klinikums wurde jetzt wegen des Verdachts, mit Dopingmitteln gehandelt zu haben, Anklage erhoben. Medienberichten ist zu entnehmen, dass der Mediziner von 2012 bis 2014 Anabolika selbst hergestellt und verkauft haben soll. Die Ermittlungen seien abgeschlossen.

Die Staatsanwaltschaft München wirft dem Arzt vor, die verbotenen Doping-Medikamente besessen und verkauft zu haben. Die Münchner Staatsanwaltschaft ist als Schwerpunkt-Behörde für Doping-Delikte zuständig.

Bei den Medikamenten soll es sich nach Informationen des SWR um anabole Steroide handeln. Diese dürfen in Deutschland nur auf Rezept bezogen werden. Im Sportbereich werden sie häufig als Dopingmittel für den Muskelaufbau eingenommen. Der 39-Jährige, der Arzt an der Ulmer Universitätsklinik war, ist bereits in Untersuchungshaft. Ihm droht eine Haftstrafe zwischen einem und zehn Jahren.

Dass man den Fall sehr ernst nehme, sagte ein Sprecher der Universitätsklinik der NUZ bereits im September vergangenen Jahres, als die Ermittlungen bekannt wurden. Unklar ist, ob der Arzt die Dopingmittel an Patienten der Ulmer Uniklinik oder an Sportler verkauft hat. (az)

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