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Weißenhorn

11.05.2015

Ansturm auf die Fuggerstadt

Volle Fuggerstadt: Tausende Besucher aus der Region haben am Wochenende Weißenhorn besucht: Dort war mit Kunsthandwerkermarkt und verkaufsoffenem Sonntag einiges geboten.
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Volle Fuggerstadt: Tausende Besucher aus der Region haben am Wochenende Weißenhorn besucht: Dort war mit Kunsthandwerkermarkt und verkaufsoffenem Sonntag einiges geboten.
Bild: Kaya

Tausende strömen bei Sonnenschein zu verkaufsoffenem Sonntag und Kunstmarkt

Zum Muttertag war die Fuggerstadt gestern für viele das Ausflugsziel der Wahl. Tausende schlenderten gut gelaunt durch die Altstadt und die Memminger Straße oder legten auf dem Hauptplatz eine Rast ein. Töpfer- und Handwerkermarkt und verkaufsoffener Sonntag lockten nicht nur Anwohner, sondern Besucher aus der ganzen Region an.

So stellte Ehepaar Vogt aus Bellenberg fest: „Wir kommen immer gerne auf den Töpfermarkt.“ Schon häufig hätten die beiden an den Ständen hübsche Tonwaren gefunden. „Aber wir kommen nur bei schönem Wetter“, so die Eheleute schmunzelnd und hatten damit wohl einen der Gründe für den großen Andrang gefunden. Denn neben dem einladend bunten Angebot lachte am Sonntag die Sonne über der Fuggerstadt. In der Hauptstraße zwischen den beiden Stadttoren boten die Marktstände die unterschiedlichsten Waren an. Edelsteinseifen, regionale Spezialitäten, Deko-Objekte aus Stoff, Metall und Ton, bunte Bilder, farbige Schals, Schmuck oder Lederwaren zogen die Besucher an.

„Das sind richtig schnuckelige Stände, an denen man schön kruschteln kann“, fand etwa Familie Span aus Attenhofen. Sie waren auch schon fündig geworden: Ein Geldbeutel für den Sohn, ein Holzofenbrot fürs Vesper und einen Frosch aus Ton als Muttertagsgeschenk für Mutter Sabine hatten sie bereits eingekauft.

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Die Ton-Frösche gab es am Stand von Sabine Lerchner aus Hegelhofen. „Heute ist es super“, freute auch diese sich über das sonnige Wetter. „Ich bin schon das vierte Jahr da und komme gerne wieder.“ Der Renner an ihrem Stand waren dieses Jahr neben den Fröschen bepflanzte Tonkugeln. Auch im Weltladen gegenüber, der am verkaufsoffenen Sonntag teilnahm, freute man sich über „sehr viele interessierte Kunden“ für die fair gehandelten Waren. „Wir haben mehr verkauft als sonst“, sagte Ursula Schuster. Besonders gut seien offenbar bunte Taschen aus Madagaskar angekommen. „Wir hatten davon ganz viele, jetzt sind es nur noch zwei“, stellte sie zufrieden fest.

Viel los war auch in der Memminger Straße. Die Geschäfte hatten sich einiges einfallen lassen und die ausnahmsweise für Autos gesperrte Fahrbahn in eine Ausstellungsfläche verwandelt. Dort waren beispielsweise Rasenmähroboter in Aktion, Sportequipment lud zum Ausprobieren ein, Gewinnspiele, Bullenreiten oder eine Kinderhüpfburg sorgten für Spaß und Action. „Wir schauen nach einem Auto für unseren Sohn“, erklärte Ehepaar Schmid, warum das Angebot eines Autohändlers diesmal ihr besonderes Interesse fand. Dort war der Spaziergang der beiden Weißenhorner aber noch nicht zu Ende. „Das Wetter passt“, freuten sie sich und genossen, in der Memminger Straße und auf dem Markt viele Bekannte zu treffen.

„Wirklich toll“, bilanzierte Claus Oehme, Vorsitzender des Weißenhorner Gewerbeverbandes. „Wir hatten Riesenglück mit dem Wetter, es war permanent viel los, alle waren begeistert.“

Sein Fazit: Das Konzept stimmt und kommt gut an. Einen wichtigen Grund für den Erfolg des Marktes und des verkaufsoffenen Sonntags sah Gewerbeverbandschef Oehme im attraktiven Standort: „In einer schönen Stadt wie Weißenhorn passt so etwas einfach gut.“

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