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Ulm/Neu-Ulm

19.11.2017

Auf Bühne und Kirchturm: Anastacia in Ulm und Neu-Ulm

US-Pop-Sängerin Anastacia (rechts) besucht zusammen mit ihrer Schwester Shawn den Turm des Münsters in Ulm.
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US-Pop-Sängerin Anastacia (rechts) besucht zusammen mit ihrer Schwester Shawn den Turm des Münsters in Ulm.
Bild: Christoph Schmidt, dpa

Stars wie Marlon Roudette und Max Raabe haben sich bei einer Benefizshow für bedürftige Kinder eingesetzt. Anastacia sang nicht nur - sie bestieg auch noch den Ulmer Kirchturm.

US-Popsängerin Anastacia hat am Samstag vor ihrem Auftritt bei der diesjährigen "CharityNight" für Furore gesorgt. Die 49-Jährige bestieg in Ulm mühelos die Aussichtsplattform des höchsten Kirchturms der Welt. Anschließend gab es großen Applaus für ihren Auftritt bei der "CharityNight" des Senders Radio7 für hilfebedürftige Kinder in Ulms bayerischer Schwesterstadt Neu-Ulm.

Anastacia: In Sportschuhen aufs Ulmer Münster

"Ich habe zwei Mal den Krebs besiegt, nun bin auch noch auf das Ulmer Münster geklettert", sagte die Sängerin. "Von hier oben kann ich ja fast die Erdkrümmung erkennen", scherzte die US-Amerikanerin ("I'm Outta Love", "Paid My Dues"), die beim Turmaufstieg auch von ihrer drei Jahre älteren Schwester Shawn begleitet wurde. Der Münsterturm ist 161,53 Meter hoch, zur Aussichtsplattform auf 143 Metern Höhe führen 768 Stufen. "Da habe ich meine Stilettos lieber zu Hause gelassen und Sportschuhe angezogen", sagte Anastacia.  

Wie alle an der "CharityNight" beteiligten Künstler - unter ihnen die Sänger Laith Al-Deen aus Mannheim und Marlon Roudette, Max Raabe sowie das Musik- und Comedy-Duo Die Lochis - verzichtete die Amerikanerin auf ihre Gage. Mit dem Erlös werden kranke, behinderte sowie traumatisierte Kinder und Jugendliche und deren Familien unterstützt.

"Songs zu schreiben und damit aufzutreten, war mir nie genug", sagte Anastacia vor ihrem Auftritt. "Ich möchte eine Botschaft verbreiten, die aus dem Herzen kommt, damit Menschen sich besser fühlen", sagte die Sängerin, die zwei Mal an Brustkrebs erkrankt war und es dennoch schafft, ihre Weltkarriere fortzusetzen. "Ich weiß, was Behinderungen und Krankheiten bedeuten und wie wichtig Nächstenliebe und Menschlichkeit sind." dpa/AZ

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