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Söder fordert bundesweit einheitliche Regeln für regionale Corona-Gegenmaßnahmen

09.06.2009

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Senden Nachwuchssorgen, Fragen nach Ehrenamtlichen - landauf, landab quält dieses Problem viele Vereine. Auch die Aufheimer Chorgemeinschaft Frohsinn. In der Jahreshauptversammlung galt es, eine neue Vorstandschaft zu wählen - aber nur zögerlich erklärte sich Herta Schweigart, bereits seit zwölf Jahren erste Vorsitzende, bereit, das Amt erneut zu übernehmen.

"Es wird Zeit, Jüngeren das Feld zu räumen", hatte sie eine Stunde vorher befunden und war eigentlich fest entschlossen gewesen, ihre Tätigkeit zu beenden. Statt dessen wollte sie einfach als Chorsängerin weitermachen. Doch daraus wird nun nichts.

Bitten und klare Worte

Er hoffe, dass sie "umstimmbar" sei, erklärte sogleich Kassierer Hermann Aldag und auch Wahlleiter Hartmut Teufel betonte: "Ich würde dir gerne gratulieren." Doch so leicht machte es Herta Schweigart den Sängern nicht - sie sei nur bereit, wenn klar sei, wie es mit dem Chor weitergehe.

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"Jeder Sänger soll zum Verein stehen, nicht nur die Vorstandschaft", forderte sie mit Nachdruck. Das gelte auch für den Probenbesuch und vor allem müsse geklärt werden, wer in Führungspositionen nachrückt. Auch die restliche Vorstandschaft hätte gerne Nachfolger gefunden - letztlich aber wird alles beim Alten bleiben.

Aldag wurde zum Kassierer gewählt, es half nicht, dass er die Aufgabe "wirklich loswerden" wollte - andere Kandidaten tauchten nicht auf. Allein für den Posten des zweiten Vorsitzenden fand sich eine neue Kandidatin: Thea Krämer wird ihn übernehmen, Schriftführerin ist erneut Erika Hiller. Zu Beiräten wurden Irmtraut Lüddecke, Ingeborg Aldag, Hans-Joachim Peters, David Stall und Hans Garbe gewählt.

Derzeit hat die Chorgemeinschaft 111 Mitglieder, 27 davon sind aktive Sänger.

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