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Wengenviertel

20.11.2013

Aus hässlicher Kreuzung wird ein Platz

Der Knotenpunkt an der Wengengasse zwischen den beiden markanten Neubauten soll zum „Wengenplatz“ umgestaltet werden.
Bild: Andreas Brücken

Knotenpunkt zwischen markanten Gebäuden wird neu gestaltet

Ulm Die zwei neuen Gebäude im Wengenviertel sind bereits weitgehend fertig: Das 28,5 Meter hohe „Wengentor“ an der Ecke Olgastraße, Wengengasse und Neuer Graben und das 25 Meter hohe Ärztehaus an der Wengengasse und Keltergasse mit dem spitzwinkligen Satteldach. Die markanten Neubauten gegenüber dem Theater sollen eine Art neuen Eingang in die Innenstadt bilden. Doch dazu muss auch der Platz dazwischen umgestaltet werden. Der bisher eher unansehnliche Knotenpunkt zwischen Wengengasse, Sterngasse, Keltergasse und Neuer Graben soll zum schmucken „Wengenplatz“ werden. Mit den Plänen dazu hat sich gestern der Bauausschuss des Ulmer Gemeinderats beschäftigt.

Der öffentliche Raum um die beiden Neubauten herum soll im Rahmen des Projekts neu organisiert und als einheitlicher Platz mit Pflaster aus Granit bis in die einzelnen Straßen und Gassen hinein gestaltet werden. Der Wengenplatz soll bis zur Einmündung der Olgastraße verkehrsberuhigt werden. Dort darf künftig also nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Allerdings erfolgt das Vorhaben in zwei Abschnitten. Zunächst werden die Sterngasse und der Neue Graben mit dem Kleinsteinpflaster umgestaltet. Geplanter Baubeginn ist 2014. Keltergasse und Wengengasse folgen erst ab 2017. Grund dafür ist der Bau des Einkaufszentrums Sedelhöfe, der nächstes Jahr beginnen soll. Während der Arbeiten werden jede Menge Lastwagen über die Keltergasse auf das Gelände fahren und die Straße belasten, deshalb wäre es aus Sicht der Stadtverwaltung Unsinn, den neuen Belag bereits vorher aufzubringen.

„Aus der Kreuzung wird ein Platz“, fasste Baubürgermeister Alexander Wetzig das Vorhaben zusammen, das bei den Stadträten viel Zuspruch erfuhr. Auch die Gesamtkosten für die beiden Bauabschnitte in Höhe von 690000 Euro wurden einstimmig genehmigt. Die Gestaltung des Platzes ist als ein Baustein bei der Sanierung des gesamten Viertels in den nächsten Jahren zu sehen. Einem weiteren Baustein stimmten die Räte ebenfalls geschlossen zu. In der Walfischgasse 12 und 14 werden zwei neue Gebäude gebaut, in denen Wohnungen, Büros und Einzelhandelsflächen vorgesehen sind. (mru)

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