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Ausstellung
23.02.2018

Gegossen wie gewachsen

Ein Baum aus dem frühen Werk des Bronzeplastikers Emil Cimiotti: Organische Formen sind typisch für das Werk des Niedersachsen.
Foto: Alexander Kaya

Das Edwin-Scharff-Museum würdigt den 1927 geborenen Emil Cimiotti. Der Bildhauer war einst ein Senkrechtstarter – und ist inzwischen ein Klassiker der Moderne

Die Karriere des Bildhauers Emil Cimiottis beginnt wie im Zeitraffer. 1949 nimmt er mit 22 Jahren sein Studium an der Akademie in Stuttgart auf, gut zehn Jahre später ist er schon ein international gefeierter und wirtschaftlich erfolgreicher Künstler, Biennale- und Documenta-Teilnehmer. Für Helga Gutbrod, die Leiterin des Edwin-Scharff-Museums, ist der gebürtige Niedersachse ein „Senkrechtstarter“, ein „Pionier der Nachkriegsmoderne“. Doch damit werde man Cimiotti nicht gerecht: Der inzwischen 90-Jährige blickt auf sieben Jahrzehnte künstlerischen Schaffens zurück. Dieses würdigt das Neu-Ulmer Kunstmuseum nun mit seiner ersten und sehr sehenswerten Ausstellung nach der eineinhalbjährigen Umbaupause.

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