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Neu-Ulm

13.12.2020

Auto brennt nach Unfall auf B10 bei Neu-Ulm aus

Ein Kleinbus ist bei einem Unfall auf der B10 bei Neu-Ulm komplett ausgebrannt. Der Fahrer konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Bild: Thomas Heckmann

Plus Wegen eines Zusammenstoßes ist ein Kleinbus in Brand geraten, der andere Wagen in eine Böschung geschleudert worden. Die Fahrzeuginsassen hatten Glück: Zufälligerweise ist ein Rettungswagen vorbeigefahren.

Ein Kleinbus ist am Sonntagabend bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 10 bei Neu-Ulm ausgebrannt. Kurz nach halb neun Uhr abends war ein entgegenkommendes Fahrzeug ins Schleudern geraten und gegen den Kleinbus geprallt.

Ein 41-Jähriger war mit seinem Auto mit Anhänger war auf der B10 aus Richtung der A7-Ausfahrt Nersingen durch die Baustelle in Richtung Neu-Ulm unterwegs. Etwa auf Höhe des Stadtteils Pfuhl musste der Autofahrer wegen Fahrzeugen vor sich bremsen. Dabei geriet der Anhänger ins Schleudern und prallte gegen einen entgegenkommenden Kleinbus. Der Mercedes-Kleinbus des 58-Jährigen wurde so unglücklich getroffen, dass er in Brand geriet. Das Auto des Unfallverursachers schleuderte nach rechts eine Böschung hinunter.

Zufällig fährt ein Rettungswagen an der Unfallstelle vorbei

Durch den Unfall wurde auch der Aufbau des Anhänger vollständig zerstört, eine Achse herausgerissen. Noch während die Flammen sich ausbreiten und den Innenraum des Kleinbusses erfassen, konnte der Fahrer aussteigen. In diesem Moment kam zufällig ein Rettungswagen vorbei und kümmerte sich um den Kleinbusfahrer und die beiden Insassen im Pkw. An Bord des unfallverursachenden Auto-Gespanns befand sich neben dem Fahrzeugführer dessen 18-jähriger Sohn. Die Fahrzeuginsassen beider Fahrzeuge wurden jeweils leicht verletzt. Durch die eingesetzten Rettungsdienste wurden die drei Männer vor Ort erstversorgt und mussten in der Folge nicht weiter behandelt werden. Am unfallverursachenden Pkw wurde die rechte vordere Felge beschädigt, so dass das Komplettrad ausgetauscht werden musste. Am mitgeführten Anhänger entstand durch den Verkehrsunfall ein Totalschaden. Der unfallgeschädigte Wagen brannte insbesondere im Frontbereich komplett aus und wurde von der Polizei ebenfalls als Totalschaden eingestuft. Des Weiteren wurde durch das Pkw-Gespann ein Teil des an die Fahrbahn angrenzenden Wildschutzzauns beschädigt. Die Gesamtschadenshöhe beläuft sich auf ca. 40.000 Euro, berichtet die Polizei Neu-Ulm. Die Polizei hat die Unfallermittlungen aufgenommen. Die B10 musste über zwei Stunden gesperrt werden. (mit pm)

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