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Jubiläum

28.01.2016

Autos im Frühjahr, Künstler im Herbst

Im September lassen sich Künstler während ihrer Arbeit über die Schulter schauen.
Bild: Uta Wittke

Den Gewerbeverband in Pfaffenhofen gibt es nun seit 20 Jahren. Ein großes Geburtstagsfest soll es nicht geben, dafür aber einige Aktionen

Der Gewerbeverband Pfaffenhofen/Holzheim feiert dieses Jahr im November seinen 20. Geburtstag. Daran erinnerte der Vorsitzende Alfons Endres bei der Mitgliederversammlung des Verbands. Ein Festakt sei allerdings nicht geplant, so Endres. Vielmehr wolle der Verband im Herbst die Vernissage der Kunstwerke aus der Aktion „Markt + Kunst“ dazu nutzen, das Jubiläum zu feiern.

„Arbeitsfähig und arbeitsfreudig“ sei der Verband mit seinen derzeit 85 Mitgliedern, lobte Endres. Dies habe sich beispielsweise bei der erfolgreichen Gewerbeschau im April des vergangenen Jahres gezeigt. Rund 12000 Besucher hatten die zweitägige Leistungsschau besucht. „Es war ein großer Aufwand, aber er hat sich gelohnt“, resümierte der Vorsitzende und berichtete mit Stolz, dass die Pfaffenhofener Gewerbeschau bei der Bezirksversammlung des Bundes der Selbständigen in Schwaben als beispielgebend hervorgehoben worden sei. Auch der während der vergangenen Adventszeit angebotene Krippenweg quer durch den Markt habe wieder großen Anklang gefunden, erklärte Endres. „Die Aktionen tun unserem Ort gut“, war der Vorsitzende überzeugt.

Für 2016 kündigte Endres zwei Jubiläen an. Die beliebte Autoschau, mit der die Attraktivität des Frühjahrsmarkts alljährlich aufgewertet wird, wird dieses Jahr zum 20. Mal angeboten, wie Endres erinnerte. Er bedauerte, dass das Oldtimertreffen dieses Jahr ausfallen müsse: Der Termin im März sei für die Oldies zu früh im Jahr. Im September, parallel zum Herbstmarkt, können dafür dieses Jahr bei der gemeinsam mit dem Vereinsring veranstalteten Kunst-Aktion „Markt + Kunst“ wieder Künstler live bewundert werden. Im Rahmen der im Anschluss daran durchgeführten Vernissage der Kunstwerke solle dann auch das 20. Jubiläum des Gewerbeverbands gewürdigt werden, teilte Endres mit.

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Bürgermeister Josef Walz, sprach in seinem Grußwort einige Punkte aus der Kommunalpolitik an, die für die Gewerbetreibenden von Interesse sind. Bezüglich seiner Erklärungen zu den Asylbewerbern in der Marktgemeinde erkundigte sich ein Gewerbetreibender nach den Voraussetzungen, um Asylbewerber anzustellen.

Nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland könnten selbst Asylbewerber, die noch nicht anerkannt seien, eine Arbeitsstelle annehmen, erklärte Walz dazu. Es müssten jedoch bestimmte Bedingungen beachtet werden, etwa, dass die Stelle weder mit einem deutschen noch mit einem Bewerber aus der EU besetzt werden könne. Asylbewerber, die bereits 15 Monate im Land seien, könnten uneingeschränkt angestellt werden.

Wie geht es mit dem ehemaligen Lidl-Lager weiter?

Auch die Zukunft des Gebäudes in dem bislang das Lidl-Lager untergebracht war, interessierte die Gewerbetreibenden. Ende des Monats wolle Lidl den Umzug in das neue Lager nach Dettingen abgeschlossen haben, wusste Bürgermeister Walz dazu. Der Regionalleiter der Discounterkette habe angedeutet, als Nachfolger seien aktuell zwei Logistiker, also Speditionen, in der engeren Auswahl.

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