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Neu-Ulm

14.02.2014

B28-Anlieger überraschen Genossen

SPD diskutiert mit Bürgern über breitere Adenauer-Brückeund mögliche Folgen.
Bild: Archiv-Foto: Thomas Heckmann

SPD diskutiert mit Bürgern über breitere Adenauer-Brückeund mögliche Folgen.

Neu-Ulm Mit Scheinwerfern rückte am Mittwochabend die Neu-Ulmer SPD im Villenviertel an. Bei einer öffentlichen Fraktionssitzung wollten die Genossen den Anwohnern demonstrieren, welche Folgen ein achtspuriger Ausbau der Konrad-Adenauer-Brücke für sie haben könnte. Denn mit der breiteren Brücke werden auch die Diskussionen über eine mögliche Erweiterung der B28 auf Neu-Ulmer Flur laut.

So rückten Fraktionsvorsitzender Karl-Martin Wöhner und seine Parteikollegen also aus, um an der Schießmauer zu zeigen, wie viel Grundstücksfläche die Anlieger in solch einem Falle denn möglicherweise verlieren würden. Rund zehn Interessierte und dazu einige SPD’ler trafen sich dafür in einem Garten bei Flutlicht an der Schallschutzmauer der Bundesstraße. „Die Bürger waren überraschenderweise gar nicht so abgeneigt“, erklärte Wöhner. Seine Erläuterungen zu einer möglichen Tieferlegung der Straße, die überdacht werden könnte und der dadurch bessere Lärmschutz hätten den Anwesenen eingeleuchtet. „Dass sie Teile ihres Grundstücks verlieren könnten, war zumindest bei denen, die da waren, offenbar kein großes Problem“, so Wöhner.

Nach dem abendlichen Stelldichein an der Lärmschutzwand ging es für die Genossen in eine naheliegende Gaststätte, in der die SPD zu einer Wahlveranstaltung geladen hatte. Zwar fand sich dort nur noch eine Handvoll Bürger ein, doch die Kandidaten der Sozialdemokraten nutzten dennoch die Bühne, um sich und ihre Ziele für die kommenden Wochen und im Falle ihrer Wahl auch für die Zeit nach dem 16. März darzustellen.

Zuerst ergriff Oberbürgermeisterkandidat Detlef Kröger das Wort. Den Großteil seiner Rede nahm eine mögliche Straßenbahn für Neu-Ulm ein (wir berichteten). Landratskandidatin Antje Esser betonte, welche Bedeutung der Landkreis für die einzelnen Gemeinden und Städte habe, und machte sich unter anderem für eine Verlängerung der Laufzeit des Müllkraftwerks in Weißenhorn und einen Anschluss an eine Fernwärmenetz stark. „Es ist in einem Topzustand und es gibt eigentlich keinen driftigen Grund, es abzuschalten.“ Beim Bau des Kraftwerks vor 24 Jahren war beschlossen worden, nach 30 Jahren darüber zu entscheiden, wie und ob es weitergehen soll.

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