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Ulm

08.10.2017

Baggern für ein Piratenschiff

Bauarbeiter statt spielender Kinder: Der Spielplatz in der Friedrichsau wird komplett neu gestaltet.
Bild: Stadt Ulm

Der wohl meist frequentierte Spielplatz der Region ist derzeit gesperrt.

Seit wenigen Tagen ist der Spielplatz in der Friedrichsau gesperrt und nun geben dort große Baumaschinen den Ton an. Noch brauchbare Spielgeräte und Ausstattung wie Zäune, Mülleimer und Bänke werden abgebaut und zum Baubetriebshof gebracht. Sie sollen später an anderer Stelle wiederverwendet werden. Die beiden Wellenrutschen und die Röhrenrutsche dagegen kommen auch mit den neuen Spielgeräten in der Friedrichsau wieder zum Einsatz: als Anbauten an Piratenschiff und Leuchtturm.

Bei der Planung des neuen Spielplatzes hatte die Verwaltung wie berichtet neue Wege beschritten. Erstmals waren die späteren Nutzer selber gefragt: In mehreren Workshops entwickelten Kinder aus den umliegenden Schulen und Kindergärten zusammen mit Fachplanern Ideen, wie der Platz künftig aussehen soll. Vieles davon wird jetzt gebaut. Wenn alles nach Plan läuft, werden schon im November die ersten Spielgeräte aufgestellt, spätestens im Mai 2018 soll der neue Spielplatz fertig sein. 770000 Euro sind im städtischen Haushalt für den Neubau vorgesehen.

Wer in der Zwischenzeit in der Au einen Spielplatz sucht: Als Alternative gibt es noch den Spielplatz am alten Bärengehege. Oder den auf der anderen Seite der Donau nach dem Steg beim SV Offenhausen. (az)

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