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Senden

20.07.2020

Bahn frei für neue Häuser in der Stuibenstraße in Senden

In der Stuibenstraße in Senden darf gebaut werden.

Plus Der Ausschuss billigt zwei Bebauungspläne. In Sachen Gebäudegröße müssen die Eigentümer aber Änderungen hinnehmen.

Der Sendener Bauausschuss hat immer wieder einzelne Bauprojekte auf dem Tisch liegen, nun sind zwei kleinere Bebauungspläne in Senden ein Stück vorangebracht worden. Sie betreffen beide die Stuibenstraße.

Primus Schmid ( CSU) bemängelte, dass man am Bebauungsplan „Westliche Stuibenstraße“ seit zehn Jahren „rum tut, das ist wirklich müßig“. Ständig ändere sich das Baufenster, weil Grundstücke dazugekauft, geteilt oder neu zusammengesetzt würden. Er stellte den Antrag, das Baufenster wie im Jahr 2010 beschlossen festzusetzen. Ein Gebäude muss im Baufenster gebaut werden. Damit sinkt die maximal zulässige Grundflächenzahl um 0,1. Auf dem Grundstück ist der Bau eines Mehrfamilienhauses geplant. Erlaubt sind dort höchstens drei Vollgeschosse. Schmids Antrag wurde mehrheitlich gebilligt. Gegen den Entwurf und die Weiterführung des Plans stimmte lediglich Xaver Merk, der das Gebäude als zu groß für die Gegend empfand.

Stadtrat will keine Doppelhäuser in der Stuibenstraße in Senden

Der zweite Bebauungsplan heißt lediglich „Stuibenstraße“ und befindet sich am Ortsrand. Dort sollen Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen. Zudem bezahlen die Eigentümer eine Stichstraße mit einem Wendehammer, damit beispielsweise Müllfahrzeuge problemlos durchkommen. Georg Schneider ( SPD) betonte gleich zu Beginn der Debatte, die SPD werde den geplanten Doppelhäusern nicht zustimmen. Er stellte den Antrag, den Bau von Doppelhäusern auszuschließen. Dem stimmte Schmid zu, die derzeitige Planung lasse neun Wohneinheiten zu, das sei zu viel. „Die Bauherren haben uns damals versichert, für sich selbst dort zu bauen, ich fühle mich jetzt schon ein bisschen verkackeiert.“ Auch Helmut Meisel (Grüne) erinnerte daran, dass man nur eine kleine Erweiterung wollte. Beschlossen wurde der Entwurf am Ende mit der Einschränkung, nur Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnung zuzulassen.

Bürgermeisterin Claudia Schäfer-Rudolf konnte die Einwände verstehen und stimmte auch beim Beschlussvorschlag mit. Sie gab am Ende nur die Anregung, solcherlei Einwände zukünftig früher zu äußern. Jetzt sei das Projekt schon sehr weit, es lag schon aus und das treibe auch die Kosten in die Höhe. „Ich will das nur anmerken, wir haben ja erst in der Klausur über Verlässlichkeit geredet, da müssen wir in Zukunft alle von Anfang an genauer hinsehen.“

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