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Vöhringen

07.04.2017

Bald blitzt es in der Region von vorn und hinten

Der neue Messwagen der KVÜ kann nach vorne und nach hinten die Geschiwindigkeit der Fahrer aufzeichnen.
Bild: Balken (Symbol)

In Senden drücken die Autofahrer stärker aufs Gaspedal als in Vöhringen. Die KVÜ will nun intensiver kontrollieren – mithilfe eines speziellen Fahrzeugs.

Die Verkehrsmoral hat sich nicht verschlechtert – aber auch nicht verbessert. Denn laut Bericht der Kommunalen Verkehrsüberwachung (KVÜ), der im Haupt- und Umweltausschuss vorlag, sind die Fallzahlen im fließenden Verkehr nahezu konstant geblieben. Nur in Senden, wo die KVÜ ebenfalls im Einsatz ist, drückten die Autofahrer stärker aufs Gaspedal als erlaubt ist. Was die Situation im ruhenden Verkehr angeht, konnte ein leichter Rückgang der Fallzahlen verzeichnet werden. Bei den Badeseen in Senden gab es sogar eine Reduzierung um mehr als 50 Prozent.

Die Jahresrechnung weist für Vöhringen ein Plus von rund 9000 Euro auf. „Die Überwachung des fließenden Verkehrs ist notwendig“, betonte Bürgermeister Karl Janson. Mit Abzocke habe das gar nichts zu tun. Was die Parkzeiten angehe, versuche die Stadt zusammen mit Bürgern, Geschäftsleuten und Kunden einen zufriedenstellenden Konsens zu finden.

Der neue Messwagen ist mit moderner Technik ausgestattet

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Wie die Vertreterin der KVÜ, Martina Matzner, sagte, gebe es einen neuen Messwagen: Nach vorn blitzt er mit Radar, am Heck ist er mit Lasertechnik ausgestattet. Die Messstellen in den beteiligten Kommunen Vöhringen, Illertissen, Senden, Weißenhorn, Unterroth und Altenstadt seien mithilfe der Polizei neu festgelegt worden, wobei Gefahrenschwerpunkte wie auch Wünsche der Bürger nach Geschwindigkeitskontrollen mit berücksichtigt worden sind.

Die Sollstunden bei der Parküberwachung konnten nicht überall eingehalten werden. Das lag laut Matzner an der Einarbeitungszeit für die Mitarbeiter, die mit der Technik des neuen Fahrzeugs vertraut gemacht werden mussten.

Umfangreiches Einarbeiten in die Technik

In den Städten Vöhringen, Senden, Weißenhorn und Altenstadt konnten die Sollstunden im fließenden Verkehr ebenfalls nicht erreicht werden. Als Gründe dafür nannte die KVÜ-Vertreterin Lieferschwierigkeiten des neuen Fahrzeuges, erforderliche Schulungen und eine umfangreiche Einarbeitung in die Technik. Dass trotz der Differenz zwischen Soll- und Ist-Stunden die Fallzahlen konstant blieben, liege an der Technik des Messwagens, der zur gleichen Zeit in zwei Richtungen Verkehr und Geschwindigkeiten überwachen kann.

2016 wurde die Umstellung des Bearbeitungsprogramms im Innendienst erforderlich. Das bisherige wird in absehbarer Zeit eingestellt. Außerdem wurde für die Arbeit im Büro eine neue Kraft eingestellt.

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