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Neu-Ulm

08.11.2018

Basketball-Eurocup: Polizei stellt Schlagstöcke und Pfefferspray sicher

Beim Spiel der Ulmer Basketballer gegen Ratiopharm Ulm war die Neu-Ulmer Polizei mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Beim Basketball-Eurocup-Spiel von Ratiopharm Ulm gegen Roter Stern Belgrad ist die Polizei mit einem Großaufgebot an Kräften im Einsatz gewesen. Bei Kontrollen stellten die Beamten verbotene Gegenstände sicher.

Anlässlich des Spiels führten das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West und die Polizeiinspektion Neu-Ulm umfangreiche Einsatzmaßnahmen durch. Unterstützt wurden sie hierbei von Kräften der Bereitschaftspolizei, der Operativen Ergänzungsdienste sowie der Verkehrs- und Kriminalpolizeidienststellen aus Kempten und Neu-Ulm sowie weiteren umliegenden Dienststellen. Auch Beamte des benachbarten Polizeipräsidiums Ulm waren am Einsatz beteiligt. Vor fünf Jahren hatten Hunderte aggressive Fans in der Arena in Neu-Ulm Ärger gemacht. Diesmal blieb alles friedlich und ohne jegliche Sicherheitsstörungen, so die Polizei.

25 Fans von Roter Stern Belgrad hatten keine Karten für das Spiel in Neu-Ulm

Gegen 21:10 Uhr wurde auf dem Parkplatz des Donaubades in der Wiblinger Straße eine ca. 25-köpfige Personengruppe angetroffen und kontrolliert. Hierbei handelte es sich um Anhänger der Mannschaft von Roter Stern Belgrad , die zum Teil aus benachbarten Ländern angereist waren und keine Eintrittskarten für das Spiel besaßen. Bei der Kontrolle wurde im Auto eines 30-Jährigen aus dem Raum Freiburg ein Schlagstock aufgefunden. Dieser wurde sichergestellt und ein Strafverfahren aufgrund eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet. Zudem wurden in einem Gebüsch ein weiterer Schlagstock und ein Pfefferspray abgelegt und durch die Einsatzkräfte entdeckt. Die Ermittlungen zum Ableger der Gegenstände dauern derzeit an.

In einem anderen Auto fanden die Beamten im Handschuhfach einen Marihuana-Crusher mit entsprechenden Anhaftungen von Marihuana, der einem 26-jährigen aus Wien zugeordnet werden konnte. Aufgrund des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet. Gegen ihn lag zudem ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Würzburg vor, der durch Zahlung einer Geldbuße allerdings abgewendet werden konnte. (az)

Lesen Sie hier nach, wie das Spiel verlaufen ist: Am Abend hebt Ulm noch einmal ab


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