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Benefiz

24.08.2019

Bayerische Party für Senioren

Ungefähr 200 Gäste kamen zu dem bayerischen Abend mit Musikkabarettist und Liedermacher Roland Hefter in der Weißenhorner Stadthalle.
Bild: Wolfgang Jähnsch

Keller-Murso-Stiftung richtet ersten Unterhaltungsabend in Weißenhorn aus. Dabei werden Spenden gesammelt, die an regionale Palliativangebote gehen

Oktoberfest-Ambiente in der Weißenhorner Stadthalle – und das mitten im August: Die Keller-Murso-Stiftung hat am Tag nach Mariä Himmelfahrt reiferen Semestern einen vergnüglichen Abend bereitet. Die Veranstaltung mit dem Münchner Musikkabarettisten Roland Hefter war nach Angaben der Stiftung bereits Wochen zuvor ausgebucht gewesen. Ungefähr 200 Gäste genossen bayerische Schmankerln und ließen sich von Hefter, dem Bubenhauser Witze-Meister Max Kempfle und dem Weißenhorner Rentner-Trio Elisabeth Stowasser (82, Hammondorgel), Luba Teltscher (75, Gesang) und Peter Teltscher (75, Harmonium) in Schunkel-Stimmung versetzen.

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Die Keller-Murso-Stiftung macht sich stark für alternative Lebensformen wie Alten-Wohngemeinschaften und geselliges Miteinander. Die Lebensqualität älterer Menschen zu fördern werde allerdings immer schwieriger, weil es immer mehr Alte gebe, sagte die Ärztin Dr. Annemarie Keller in ihrer Eingangsrede. Weißenhorn habe 13602 Einwohner, 2697 davon seien über 65 Jahre. Den Senioren stünden 2392 junge Menschen unter 18 Jahren gegenüber.

Keller betonte: „Geselligkeit ist die beste Prävention gegen Demenz.“ Wobei eigene Kinder nicht die Garantie für Unterstützung und Zuwendung im Alter seien. Vor allem dann, wenn sie sich räumlich und/oder emotional von den Eltern entfernt hätten. Deshalb seien Wahlverwandtschaften nötig. „Wir sind heute Wahlverwandte für einen Abend“, schloss Keller ihre Rede.

Eintritt wurde für den bayerischen Abend keiner verlangt, stattdessen wurden Spenden für die regionale Palliativmedizin und Hospiz gesammelt. Wie Keller berichtet, sind bei der Veranstaltung ungefähr 3000 Euro eingegangen. (az)

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