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ASM

26.04.2018

Beachtliche Erfolge und ein Wermutstropfen

Versammlung in Neu-Ulm (von links): Stellvertretende ASM-Präsidentin Centa Theobald mit den Geehrten Rainer Lohner und Antje Sperner sowie dem stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Wolfgang Unseld.
Bild: Angela Häusler

Der Neu-Ulmer Bezirk des Musikbunds zieht Bilanz und stellt sich personell teilweise neu auf

Auch für die nächsten drei Jahre wird Rainer Lohner den Neu-Ulmer Bezirk des Allgäu-Schwäbischen Musikbunds anführen. Bei den Neuwahlen bestätigten ihn die Musikvereins-Vertreter aus dem Landkreis einstimmig in seinem Amt. Außerdem gibt es nun einen neuen Funktionär im Vorstand des Musikverbands: Den Bezirksgeschäftsführer, zu dem Thomas Bechtold gewählt wurde.

Die Führungsaufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen, war der Grundgedanke bei der erstmaligen Besetzung des Geschäftsführer-Amts, berichtete Lohner. Die Funktion sei zwar seit jeher in der Satzung vorgesehen, aber bisher nie besetzt worden. Biberacher Thomas Bechtold soll in dieser Funktion nun Ansprechpartner für die insgesamt 45 Musikvereine im Bezirk sein und auch Verwaltungsarbeiten übernehmen. Davon gibt es im ASM reichlich, schließlich gehören dem Verband insgesamt 90000 Mitglieder an, im Neu-Ulmer Bezirk sind es immerhin 7476. Davon sind derzeit rund 2800 aktive Musiker, und unter ihnen befinden sich fast 1300 Unter-18-Jährige. Der hohe Anteil junger Leute belege die „hervorragende Jugendarbeit in den Vereinen“, so Lohner in seinem Jahresbericht. Er blickte dabei unter anderem auf die erfolgreich durchgeführten Wertungsspiele in Biberach zurück, an denen sich elf Kapellen beteiligt hatten. Auch den wiederholten Wettbewerbserfolg der Musikkapelle Gerlenhofen, die zum Landesentscheid in Ingolstadt antritt, hob Lohner hervor.

Ein „Wermutstropfen“ sei aber, dass die für den 5. Mai angesetzten Wertungsspiele mangels Teilnehmern abgesagt werden mussten: Nur zwei Ensembles wollten mitmachen. Das sei sehr schade, so Lohner, der die Vereinsvertreter ermutigte, sich an Wettbewerben zu beteiligen, „man kann dabei nicht verlieren“. Er bedauerte zudem, dass im Bezirk auch heuer kein Bezirksmusikfest ausgerichtet wird. „Lasst diese Tradition nicht sterben“, forderte er die Mitglieder auf. 2020 immerhin ist wieder eines geplant – in Reutti.

Der Bericht des Jugendleiters Achim Götz fiel positiv aus: Unter anderem freut sich der Bezirk über erfolgreiche junge Solisten und Jugendkapellen. Kassiererin Maria Reindle verbuchte einen positiven Kassenstand – auch wegen der Zuschüsse des Landkreises, für die sich Lohner ausdrücklich bedankte.

Einen „blühenden Bezirk mit vielfältigen Aktivitäten“ nannte die stellvertretende ASM-Präsidentin Centa Theobald die Region. Sie lobte besonders die Jugendarbeit der Kapellen, die „Aushängeschild des Bezirks“ und damit im gesamten ASM als vorbildlich gelte. Die Arbeit der Vereine sei fürs kulturelle und soziale Leben unverzichtbar, erklärte Reinhard Junginger, der die Grüße der Stadt Neu-Ulm überbrachte, „ohne sie wären wir als Gesellschaft wesentlich ärmer“.

Bezirksdirigent Andreas Glatzmaier gab sein Amt bei den anschließenden Neuwahlen nach insgesamt neunjähriger Tätigkeit aus beruflichen Gründen ab. Barbara Brechtel, seit 2012 stellvertretende Bezirksvorsitzende, stellte sich ebenfalls nicht mehr zur Wahl. Weiterhin bleibt aber Wolfgang Unseld stellvertretender Vorsitzender. Neue Bezirksdirigentin ist Marei Richter. Die 28-Jährige ist Musikpädagogin und leitet die Musikkapelle Biberachzell.

Ein Neuzugang im Vorstand ist auch ihre Stellvertreterin, die gleichaltrige Franziska Schweigart von der Schützenkapelle Holzheim. Bezirksjugendleiter bleiben Achim Götz und Wolfgang Roller. Schatzmeisterin ist erneut Maria Reindle, Schriftführerin Astrid Birkholz. Beisitzer sind Markus Prokein, Antje Sperner und Julia Götz. Zwei Vorstandsmitglieder wurden für jeweils 15-jährige Tätigkeit im ASM geehrt: Antje Sperner und Rainer Lohner.

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